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Boldecker Land Sanierung der St. Georg-Kirche dringend erforderlich
Gifhorn Boldecker Land Sanierung der St. Georg-Kirche dringend erforderlich
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06:00 19.01.2019
St. Georg-Kirche Jembke: Ria Annese und Hans-Joachim Mette erklären, welche Sanierungsmaßnahmen an dem fast 900 Jahre alten Gebäude erforderlich sind. Quelle: Jörg Rohlfs
Jembke

Die Jembker Kirchengemeinde St. Georg erbittet von ihren 2396 Gliedern in diesem und im kommenden Jahr wieder ein freiwilliges Kirchgeld für die fällige Außensanierung der St. Georg-Kirche.

Letzte Sanierung in den 1960er Jahren

Laut Kirchenvorstandsvorsitzender Ria Annese gab es die letzte große Sanierungsaktion an dem bald 900 Jahre alte Gebäude in den 1960er-Jahren. Unter anderem wurde dabei das Dach erneuert. Noch einmal Geld in die Hand genommen wurde vor gut 20 Jahren wegen Feuchtigkeitsschäden im Innern, vor fünf Jahren wurden neben dem Eingang einige Quadratmeter Putz der Feldsteinkirche erneuert.

Es geht um den Erhalt der Bausubstanz

„Jetzt geht es um den Erhalt der Bausubstanz“, sagt Hans-Joachim Mette vom Bauausschuss der Kirchengemeinde. Fällig sei nicht nur ein neuer Anstrich für die von den umgebenden Eichen verschatteten Fassade mit einer „seltenen und teuren Silikat-Farbe“. Der Putz sei rissig, mit Flechten besetzt und im Sockelbereich feucht. Das sei 2018 auch bei einer turnusmäßigen Begehung mit dem Celler Amt für Bau- und Kunstpflege der Landeskirche konstatiert worden: „Wir müssen das frühzeitig angehen, um Folgeschäden zu vermeiden.“

Auch die Fenster müssten ausgebessert respektive neu gestrichen werden, ebenso die hölzerne Verkleidung des Turms sowie Dachüberstände. „Und wenn schon ein Gerüst steht, kann man auch gleich die Schiefer-Eindeckung des Turms ausbessern“, erklärt Mette.

So viel Geld ist erforderlich

Das alles kostet Geld, einen „mittleren fünfstelligen Betrag“. Bereits 2018 sei dafür um freiwilliges Kirchgeld gebeten worden. Außerdem werde man auch Kollekten diesem Zweck widmen. Offen ist noch ob, wann und wie viel der Kirchenkreis zuschießt. „Möglicherweise müssen wir auch auf unsere Rücklagen zurückgreifen“, sagt Annese.

Auf jeden Fall will man in diesem Jahr schon bei den beteiligten Ämtern vorstellig werden und einen Kostenvoranschlag von einem Malereibetrieb anfertigen lassen. 

Von Jörg Rohlfs

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