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Rat gegen Raser in Fallersleber Straße

Diskussion über Verkehrsberuhigung in Weyhausen Rat gegen Raser in Fallersleber Straße

Der Begriff „Dauerbrenner“ ist noch mächtig untertrieben für die Diskussionen und Eingaben, für die Sorgen der Anlieger und die permanenten Probleme: Seit grob geschätzten 40 Jahren bemüht man sich in Weyhausen um eine vernünftige Verkehrsgestaltung in der Fallersleber Straße.

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Weyhausen: Der Gemeinderat beriet über Verkehrsberuhigungsmaßnahmen in der Fallersleber Straße. Messungen haben Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h ergeben.
 

Quelle: Burkhard Heuer

Weyhausen.  Will heißen: Um Verkehrssteilnehmer, die sich an die Geschwindigkeitsvorgaben halten und nicht die Straße als Rennstrecke missbrauchen sollten.

Nun stand das Thema wieder einmal auf der Tagesordnung des Gemeinderats. Beschlossen werden sollte die Ausarbeitung von Möglichkeiten, den Straßenverkehr wirksam zu bremsen. Und beinahe wäre der längst überfällige Zeitplan zur Umsetzung der Verkehrsberuhigung an Details gescheitert. Bürgermeisterin Gaby Klose (WBG) berief sich auf einen Beschluss des Verwaltungsausschusses, nach dem die Verwaltung Möglichkeiten ausarbeiten und dann die Anlieger involvieren sollte. Hilka Auffahrt (WGW), Vorsitzende im Bauausschuss und Anliegerin, wertete Transparenz genau umgekehrt: Vor jeglichen Planungen sollten die Anlieger eingebunden werden.

Schließlich rang sich der Gemeinderat aber zu einer Entscheidung durch. Hilka Auffahrt: „Wir müssen die Anlieger in der Fallersleber Straße schützen. Hier wohnen schließlich junge Familien mit kleinen Kindern.“ Bürgermeisterin Gaby Klose pflichtete ihr bei: „Wir haben in der Vergangenheit Messungen durchgeführt und festgestellt, dass hier teilweise mit 120 km/h gerast wurde.“ Nur leider hatte die Gemeinde keine technischen Möglichkeiten, diese Rowdys fühlbar zur Kasse zu bitten.

Zudem beschloss der Rat, sechs Tempo-Messanlagen zum Gesamtpreis von 12.600 Euro zu kaufen. Die Wirksamkeit sei nachgewiesen, deshalb war man sich einig, dass das Geld gut eingesetzt ist.

 

Mit dem Sammellager ist also Schluss. Der Gemeinderat Weyhausen stimmte für eine Absperrung des Parkplatzes durch Schranken, die nur per Schlüssel zu öffnen sind, die Sportvereinsmitgliedern an die Hand gegeben werden sollen. Ebenfalls die Sportanlage Silbersee betrifft ein Beschluss bezüglich der Oberflächenwasser-Beseitigung. Weil nach starken Regenfällen Bereiche vor dem Funktionsgebäude absacken, muss eine vernünftige Entwässerung her. Das Angebot einer heimischen Firma soll angenommen werden.

Wenig erfreut werden die Nachbarn in Tappenbeck eine andere Entscheidung des Gemeinderates zur Kenntnis nehmen. Tappenbeck hatte Weyhausen gebeten, gemeinsam ein Grundzentrum zu bilden. Grund ist ein großes Baugebiet in Tappenbeck, das in dieser Form nur Grundzentren genehmigt würde. Weyhausen winkte ab. „Zu viele Nachteile“, meinte Bürgermeisterin Gaby Klose, „die in der Tragweite bisher noch gar nicht zu überblicken sind.“ Die Ablehnung im Gemeinderat erfolgte übrigens ohne Gegenstimme.

Von Burkhard Heuer

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