Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Boldecker Land Rat stimmt für Erhöhung der Hundesteuer
Gifhorn Boldecker Land Rat stimmt für Erhöhung der Hundesteuer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:00 23.09.2018
Hundehaltung wird teurer: Der Rat der Gemeinde Osloß stimmte für die Erhöhung der Hundesteuer. Quelle: dpa
Osloss

Der Gemeinderat Osloß hat sich für die Erhöhung des Hundesteuersatzes um jährlich zehn Euro ausgesprochen. „Wir können und wollen damit nicht die klamme Gemeindekasse auffüllen“, betonten Bürgermeister Axel Passeier und Finanzausschuss-Vorsitzende Andrea Sammann. Allerdings müssten gestiegene Kosten für Kotbeutel und Sauberkeit im Ort aufgefangen werden.

Die Bevölkerung soll bei Hunden „genauer hinschauen“

Ablehnendes Murren im Zuschauerrund und auch zwiespältige Bewertungen quer durch die beiden Fraktionen SPD und WGO waren die Reaktion. Manuela Tappenbeck (SPD) bestritt den erwarteten positiven finanziellen Aspekt, Sven Pörksen störte sich an einem Aufruf der Ratsmehrheit: „Wir bitten die Bevölkerung“, so Bürgermeister Passeier und Stellvertreterin Sammann, „mal genauer hinzuschauen.“ Das gelte sowohl für Steuermarken als auch die Beseitigung der Hundehaufen durch die Halter. „Da mache ich nicht mit“, sagte Pörksen. Mit sechs zu vier Stimmen sprach sich der Gemeinderat dennoch für die Steuererhöhung aus.

Erhöhung der Grundsteuer abgelehnt

Die Erhöhung der Grundsteuer lehnte der Gemeinderat ab. „Wir sind bereits an der oberen Grenze im Vergleich zu unseren Nachbargemeinden“, sagte Sammann. Zumal für das Jahr 2019 die Höhe der Umlagen für Samtgemeinde und Landkreis noch nicht fest stünden. Passeier beklagte, diese Belastungen seien in den vergangenen Jahren immens gestiegen.

Erdkabel statt Hochspannungsmasten

Auch die drei Neubaugebiete „Vor dem Hagen“, „Über dem Scharrbusch“ und „Mühlenberg Nord-West“ wurden erörtert und positiv bewertet. Damit sei Osloß allerdings an der Grenze seiner Kapazitäten angelangt, meinte Passeier. Vorschlag von Ex-Bürgermeister Rudi Jahn: Durch die überirdische Energietrasse sei der Ort stark eingegrenzt. Man sollte doch mal mit dem Versorger über die Verlegung von Erdkabeln reden.

Von Burkhard Heuer

„Es ist friedlich geblieben“, freut sich Vize-Bürgermeisterin Sandra Wagner über den Verlauf des Infoabends für die Anwohner des Gebiets „Wohnen am Golfplatz“ (WAG), in dessen Verlauf das weitere Vorgehen von Gemeindeseite vorgestellt wurde.

21.09.2018

Eine Fachfirma hat jetzt damit begonnen, die neuen Spielgeräte auf dem Spielplatz an der Velstover Straße in Eischott aufzubauen. Unterstützung bekam sie dabei von den Ehrenamtlichen der Rühener Mittwochsgruppe. Bis sich Kinder auf Wippe, Rutsche, Schaukel und Co. austoben können, wird es aber noch etwas dauern.

20.09.2018

Am Mühlenteich, Wiesenpieper Ring, Feldlerchenweg, Rebhuhnweg und Krötenweg – so sollen nach dem Willen des Bau- und Umweltausschusses der Gemeinde die Straßen im Neubaugebiet Klanze-Ost heißen. Auch der im Bau befindliche Busknotenpunkt an der Neuen Straße war Thema im Ausschuss – er ist fast fertig.

19.09.2018