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Boldecker Land Ranta-Prozess: 350.000 Euro für geleistete Arbeit?
Gifhorn Boldecker Land Ranta-Prozess: 350.000 Euro für geleistete Arbeit?
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20:00 04.01.2016
Landgericht: Weyhausens Ex-Bürgermeister am zweiten Verhandlungstag mit seinem Verteidiger. Quelle: Jörg Rohlfs
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Zumindest war dem vorsitzenden Richter der 4. Strafkammer dies zwischen den Jahren telefonisch von Rantas Verteidiger so angekündigt worden. Fast drei Stunden lang und damit die ärztlich festgesetzte maximale Verhandlungsdauer für den gesundheitlich beeinträchtigten Angeklagten berichtete Ranta von Geschehnissen ab seiner unerwarteten Wahl zum Bürgermeister 2001.

„Eingelesen“ und „schlau gemacht“ habe er sich, als ihm klar geworden sei, dass die Gemeinde sich in einer finanziellen Zwangslage befand wegen nicht vermarkteter Baugebiete und dem Gewerbegebiet Klanze. Minutiös schilderte Ranta seine und die Bemühungen seiner Ehefrau, letzteres doch noch auf einen guten Weg zu bringen: Sie habe „Gott und die Welt angeschrieben“, während er sich mit Ämtern und Institutionen herum schlug, um das Gebiet attraktiv und baureif zu machen - zunächst ohne Erfolg.

Dann, 2005, zeigte Lidl Interesse, zu siedeln. Aber den Plan, wonach Rantas Frau als Investor für den Markt auftreten sollte, durchkreuzte der Gemeinderat mit einem Nein: „Dabei hätte ich auch an mich selbst verkaufen können. Ich hatte ja die Vollmacht.“

Am Ende seiner Ausführungen berichtete Ranta auch vom entscheidenden Vier-Köpfe-Treffen zwischen ihm, seiner Frau und den „Projektentwicklern“, bei dem - für ihn „völlig unerwartet“ - diese dem Bürgermeister 350.000 Euro zusprachen als „Projektgebühr“ für die geleistete Arbeit - und als Gegenleistung für den Verzicht auf einen Ranta-Deal mit Lidl, wie der vorsitzende Richter nach der Ranta Aussage feststellte.

jr

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