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Räumpflicht: Tappenbecker klagt Gemeinde an

Unwetter im Boldecker Land Räumpflicht: Tappenbecker klagt Gemeinde an

Auch bei Dr. Günter Bodammer hat das Regen-Unwetter vom 13. Mai für Schäden an seinem Haus im Birkenweg hinterlassen: Über eine tief liegende Terrasse drückte die Brühe durch eine Schiebetür in den Keller und unter anderem in den innen liegenden Pool. Verantwortlich macht Bodammer dafür die Gemeinde Tappenbeck.

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„Bis hierhin stand das Wasser“: Dr. Günter Bodammer auf seiner Terrasse, von der aus sich das Wasser den Weg ins Haus bahnte.

Quelle: Jörg Rohlfs

Tappenbeck. Bodammers Haus liegt am äußersten südlichen Ortsrand und von der Schallschutzwand der Bundesstraße trennt es nur ein gemeindliches Grundstück, auf dem die Abwasser-Pumpstation steht. Dort habe sich bei den sintflutartigen Regengüssen das Wasser zurückgestaut, sei dann ins Haus gelaufen: „Das alles ist passiert, weil eine Ablaufrinne zu war und das Wasser nicht in den Graben ableiten konnte – der im Übrigen auch völlig zugewachsen ist“, sagt Bodammer.

Er habe sein Haus schon von 30 Jahren „hochwasserfest“ gemacht, weil das Grundstück am Ende zweier abschüssiger Straßen liege. Unter anderem gibt es Aufmauerungen vor den Kellerfenstern und eine Drainage-Pumpe für den rückwärtigen Bereich, wo sich auch die Terrasse befindet. Aber weil eben die Gemeinde ihrer Räumpflicht nicht nachgekommen sei, habe das alles nichts genutzt.

„Unsere Auffassungen zu dieser Sache gehen auseinander“, erklärt Bürgermeister Ronald Mittelstädt auf AZ-Anfrage. Das von Bodammer kritisierte „Problem ist so nicht erkennbar – das Entwässerungs-System hat funktioniert“. Es habe sich um ein extremes Wetterphänomen gehandelt, bei dem unter anderem auch die B 248 überflutet und unpassierbar gewesen sei. Und das Haus von Bodammer liege nunmal „an der tiefsten Stelle. Weiter westlich sind auch auf anderen, höher gelegene Nachbargrundstücke die Keller vollgelaufen“, sagt Mittelstädt, der keine Versäumnisse bei der Gemeinde sieht.

Von Jörg Rohlfs

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