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Radweg statt nur Spur auf überbreiter Straße

Weyhausen Radweg statt nur Spur auf überbreiter Straße

Weyhausen. „Die Ortsdurchfahrt entspricht nicht mehr heutigen Anforderungen“, sagt Michael Peuke von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (AZ berichtete). Gleiches gelte auch für den Radweg nach Osloß, auch der soll neu gebaut werden.

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„Hemdsärmelige Lösung“: Anstelle einer Radspur auf der B 188 soll im Zuge einer Fahrbahn-Sanierung zwischen Weyhausen und Osloß ein separater Radweg angelegt werden. Photowerk (jr)

Quelle: Jörg Rohlfs

Weyhausen. Der Anlass für diese Maßnahme, die, so hofft Peuke, 2016 Baurecht erlangen werde, ist die nötige Oberflächen-Sanierung der B 188 an dieser Stelle: „Bei der Gelegenheit werden wir den Radweg gleich neu anlegen.“ Die etwas „hemdsärmelige Lösung“, eine Fahrradspur auf einer überbreiten Fahrbahn durch Leitpfosten abzutrennen, könne „tragen“: „Aber der Unterhaltungsaufwand ist hoch und es ist eben auch kein richtiger Radweg“, so Peuke. Der richtige - wann die Maßnahme umgesetzt wird, ist noch offen - wird separat angelegt, durch einen 1,70 Meter breiten Grünstreifen von der Autospur getrennt.

Als „ein bisschen knifflig“ bezeichnet Peuke die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt samt beidseitigem Geh- und Radweg, da nicht nur „sehr große Verkehrsmengen“ - etwa 20.000 Fahrzeuge am Tag - diese passieren, es viele planerische „Zwangspunkte“ gibt und nur wenig Raum zur Verfügung steht. Und zu guter Letzt werde eine Straßenbaustelle in Weyhausen für erhebliche Verkehrsbehindrungen sorgen: „Da braucht man schon gute Umleitungsstrecken.“

Auch die Ortsdurchfahrt werde voraussichtlich 2016 das Planfeststellungsverfahren durchlaufen haben: „Aber es wäre unredlich, über einen Baustart zu spekulieren.“ Der Weg dahin ist Peuke zufolge noch lang.

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