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Protest gegen Baumfällungen geht weiter

Weyhausen Protest gegen Baumfällungen geht weiter

Der Protest gegen die Eichen-Fällungen in Weyhausen geht weiter. Jetzt hat sich sogar eine Bürgerinitiative gegründet. Bürger haben außerdem eine Unterschriftenliste an Bürgermeisterin Gaby Klose übergeben. Und weitere Aktionen sind geplant – auch wenn die Arbeiten für den neuen Busknotenpunkt schon begonnen haben.

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Sorgt für Proteste: Baumkletterer haben am Mittwoch begonnen, die Kronen von Eichen vor der OBS runter zu schneiden.

Quelle: Jörg Rohlfs

Weyhausen. „Wir werden das so nicht hinnehmen“, sagt Heiner Tuchtenhagen von der gerade gegründeten Bürgerinitiative „Eichen“ über die Baumfällungen vor der Oberschule wegen des neuen Busknotenpunkts, die am Dienstag begannen.

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Vor der Oberschule in Weyhausen werden seit Dienstag alte Eichen gefällt. Die Bäume weichen für einen neuen Busknotenpunkt.

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Am Dienstagabend hatten die Fällungsgegner an Bürgermeisterin Gaby Klose eine Unterschriftenliste mit 92 Namen übergeben und den „sofortigen Stopp der Baumfällaktion“ gefordert. „Weitere Aktionen“ würden geplant, so Tuchtenhagen. Am Donnerstag um 18 Uhr wollen die Fällungsgegner sich „unter den Eichen zu einer Demo treffen“ und am Samstag, gleiche Uhrzeit, zu einer „Mahnwache“ – obwohl die Arbeiten bereits begonnen haben: „Keinen Sinn macht es erst dann mehr, wenn kein Baum mehr steht.“

Bürgermeisterin wirbt um Verständnis

„Wir werden von Sachzwängen geknebelt“, wirbt Klose um Verständnis für das Vorgehen der Gemeinde und verweist noch einmal auf Gesetzes-Vorgaben zur Barrierefreiheit von Bushaltestellen. Der Knotenpunkt müsse gebaut werden und die beschlossene Variante sei die, „die den geringsten Platzbedarf hat, bei der die wenigsten Bäume gefällt werden müssen und die dennoch praktikabel ist“. Alle anderen Varianten seien nicht machbar oder verursachten sogar einen höheren Schaden beim Baumbestand.

Auch der Gesamt-Vorgang sei transparent: „Seit 2016 hat sich der Rat immer wieder in öffentlichen Sitzungen mit der Planung der Umgestaltung und der Beantragung von Fördergeldern befasst.“ Bislang gebe es noch keine Förder-Zusage: „Aber die Chance ist zurzeit am wahrscheinlichsten und nimmt in Zukunft eher ab“, so Klose. Sollten zu einem späteren Zeitpunkt keine Fördergelder mehr verfügbar sein, „müssten die Kosten für den Umbau in Höhe von etwa 420.000 Euro allein durch die Gemeinde finanziert werden“.

Von Jörg Rohlfs

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