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Pastorin Verena Koch ins Amt eingeführt

St. Georg Jembke Pastorin Verena Koch ins Amt eingeführt

„Es ist einfach schön hier“, sagt Pastorin Verena Koch, die vor Kurzem ihren Probedienst in der St. Georg-Gemeinde beendet hat und offiziell als Pastorin eingeführt wurde.

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Nach dem Probedienst offiziell ins Amt eingeführt: Pastorin Verena Koch mit dem neuen Totenkreuz im Altarraum der Jembker St. Georg-Kirche.
 

Quelle: Jörg Rohlfs

Jembke. Ordiniert wurde die heute 32-jährige gebürtige Norderstedterin im Juni 2013. Weil sie zwischenzeitlich Mutter wurde und sechs Monate Elternzeit nahm, verlängerte sich der dreijährige Probedienst um diese Zeitspanne. „Probleme“ gebe es innerhalb der 2500 Glieder zählenden Kirchengemeinde nicht. Wohl aber die „Herausforderung“, abnehmenden Mitgliederzahlen entgegen zu wirken: „Durch die Entwicklung von Verbundenheit zur Kirche“, so Koch – gute Kinder- und Jugendarbeit sowie Seelsorge seien dafür wichtig.

Bange ist Koch vor dieser Herausforderung nicht. Denn: „Das Bedürfnis der Menschen nach Religion und Kirche ist ja vorhanden.“ St. Georg habe „einen jungen und flexiblen Kirchenvorstand“, eine tolle Diakonin und eine ebensolche Pfarrsekretärin. Auch die Zusammenarbeit mit den Bürgermeistern der zum Kirchspiel gehörenden Gemeinden funktioniere. Ein Jahrzehnt in Jembke kann sich die Pastorin, die bei ihrem eigenen Abi-Gottesdienst ihren Berufswunsch fasste, da schon noch vorstellen.

Auch um mehr Nähe und Verbundenheit zu schaffen, hat die Kirchengemeinde ein aufwendig gestaltetes Kreuz für den Altarraum anfertigen lassen aus Holz und Glas. „Die Idee stammt aus dem Hospiz-Wesen“, so Koch. In die einzelnen Fächer können nach den Abkündigungen im Gottesdienst Steine mit den Namen der Verstorbenen gelegt werden. Zum Ausdruck gebracht werden soll, „dass wir im Leben und Sterben gehalten werden vom christlichen Kreuz“.

Jeweils am Ende des Kirchenjahres nach dem Ewigkeitssonntag werden die Steine dann an die Angehörigen zurück gegeben.

Von Jörg Rohlfs

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