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Parkärger eskaliert: „Die Grenze ist überschritten“

Weyhausen Parkärger eskaliert: „Die Grenze ist überschritten“

Weyhausen. Seit Jahr und Tag wird die Grundstückseinfahrt von Philippine und Jens Götemann in der Bokensdorfer Straße vor allem von Kunden der Bäckerei nebenan zugeparkt - schlimm genug. In letzter Zeit wurden sie von Falschparkern, die sie darauf ansprachen, auch noch beschimpft und bedroht.

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Eindeutig: Auch auffällige Schilder am Hoftor schrecken die Falschparker nicht ab. Foto: Jörg Rohlfs

Quelle: Jörg Rohlfs

„Es reicht, die Grenze ist überschritten“, sagt Philippine Götemann. Die Situation ist übersichtlich: Der Bordstein vor der Ausfahrt ist abgesenkt und ein Schild am Tor kündet vom Parkverbot. „Aber die Leute sind so dreist, dass sie sich selbst dann noch dahin stellen, wenn wir mit dem Auto vom Hof fahren wollen.“ Dreimal kam Jens Götemann während seiner Zeit als Ortsbrandmeister bei Einsätzen nicht weg, einmal musste Philippine Götemann zu ihrem Sohn ins Krankenhaus - und kam wegen eines Bäckerei-Fahrzeugs eine halbe Stunde nicht vom Hof.

Die Schimpftiraden und eine Androhung von Schlägen aber machen sie sprachlos: „So geht‘s nicht weiter.“ Die Götemanns haben sich an die Gemeinde gewandt. „Ich habe absolutes Verständnis“, erklärt Bürgermeisterin Gaby Klose gegenüber der AZ. Die Parksituation in der ganzen Bokensdorfer Straße sei „eine Katastrophe“. Insgesamt werde das Gebaren von Autofahrern im Ort immer schlimmer: „Alles wird rücksichtslos zugeparkt.“

Leider könne man im Fall der götemannschen Einfahrt wohl nicht viel machen: „Laut Gesetz ist es sowieso verboten, vor Einfahrten zu parken.“

Dennoch hat Klose den Sachverhalt samt Kommentar dem Landkreis zukommen lassen und wird sie ebenso wie andere neuralgische Punkte in Weyhausen bei der Verkehrsschau im September vorstellen.

„Außerdem werden wir um einen Knöllchen-Horst, der die Falschparker aufschreibt, nicht herum kommen“, so Klose.

jr

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