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Osloß will Tempo 30 auf Ortsdurchfahrt testen

Kontroverse Diskussion im Gemeinderat Osloß will Tempo 30 auf Ortsdurchfahrt testen

Einerseits die Pendler, die Osloß möglichst schnell passieren sollen, andererseits die Raser, die gebremst werden sollen. Im Gemeinderat wurde kontrovers über eine Tempo-Reduzierung auf der viel befahrenen Ortsdurchfahrt diskutiert. Am Ende stand der Beschluss: Im Rahmen eines Pilotprojekts soll Tempo 30 kommen.

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Osloß: Der Gemeinderat hat sich für eine Tempo-Reduzierung auf der viel befahrenen Ortsdurchfahrt ausgesprochen.

Quelle: Burkhard Heuer

Osloß. Um diese Situation ist die Bevölkerung von Osloß nicht zu beneiden: Mehrmals am Tag wälzt sich die Pendler-Blechlawine über die Bundesstraße 188 durch den Ort. Und ebbt zwischendurch der Strom von Pkw und Lastwagen ab, dann entwickelt sich die Durchfahrt nicht selten zur Rennstrecke. Damit ist der Gemeinderat geradezu in einer Zwickmühle. Wie kann man einerseits das Tempo drosseln, andererseits einen ungehinderten Abfluss des Straßenverkehrs beibehalten? In öffentlicher Sitzung wurde über die mögliche Einrichtung einer Tempo-30-Zone im Zuge der Ortsdurchfahrt diskutiert.

Allerdings prallten unterschiedliche Meinungen aufeinander. So bestehe durchaus die Gefahr, dass vor allem die Pendlerströme unnötig gebremst werden. Dennoch müsse die Sicherheit vor allem von Kindern und Senioren Beachtung finden. So rang man sich zu dem Beschluss durch, die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h im Rahmen eines Pilotprojektes zu testen. Vor allem in Nähe des Ortsausgangs Richtung Weyhausen. Hier gilt besonderes Augenmerk den Bewohnern des Seniorenheims und den Nutzern der Bushaltestelle. „Kinder und ältere Menschen sind hier durch Schnellfahrer besonders gefährdet“, hieß es.

Keine großen Sprünge lässt die Osloßer Kassenlage zu, zumal die Umlagen für Samtgemeinde und Landkreis erheblich angestiegen sind. So beschränken sich die Investitionen 2018 auf eine neue Heizungsanlage für das Dorfgemeinschaftshaus und eine LED-Beleuchtung für die Sporthalle. „Damit würde man dem Gebot zur Energieeinsparung Rechnung tragen“, sagte stellvertretende Bürgermeisterin Andrea Sammann (SPD). Gesprochen wurde auch über die Baugebiete „Vor dem Hagen“ und „Über dem Scharrbusch“ Für den Scharrbusch sucht man einen Investor, umfangreiche Auflagen sorgen derweil für Verzögerungen Vor dem Hagen. Hier haben Einwohner und Gemeinderat aber die Hoffnung, dass im Zuge der Neubauvorhaben auch wieder ein Lebensmittelgeschäft nach Osloß kommen könnte.

Von Burkhard Heuer

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