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Osloß will Haus für Asylbewerber kaufen

Osloß Osloß will Haus für Asylbewerber kaufen

Osloß. Neue Wege geht die Gemeinde Osloß bei der Unterbringung von Asylbewerbern - sie will ein Mehrfamilienhaus mit drei Wohneinheiten kaufen, um dort - wenn alles gut läuft - ab April bis zu 25 Flüchtlinge unterzubringen.

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Neue Wege in Osloß: Die Gemeinde will ein Haus im Ortskern kaufen, um dort Asylbewerber unterzubringen - Anfang März soll der Rat das Vorhaben beschließen.

Quelle: Archiv

„Wir wollten vermeiden, irgendwann Wohncontainer auf die grüne Wiese stellen zu müssen“, erklärt Bürgermeister Jens Dürkop. Es habe bereits eine Besichtigung des Objekts, das sich im Ortskern befindet, stattgefunden. Daran haben Vertreter von Samtgemeinde und Landkreis teilgenommen: „Die Wohnungen wurden für geeignet befunden“, so Dürkop.

Er betont, dass die Transaktion sich nicht negativ auf den Haushalt auswirke. Im Gegenteil: „Die Gemeinde würde sogar einen Überschuss erwirtschaften, weil die Mieteinnahmen mögliche Kreditzahlungen übersteigen.“ Vielleicht, so Dürkop, werde das Haus auch ohne Darlehen erworben.

Die Verhandlungen mit dem jetzigen Eigentümer führt der Bürgermeister selbst: „Das hat sich so ergeben.“ Im Anschluss an ein Treffen der Bürgermeister im Boldecker Land, bei dem auch die Flüchtlingsproblematik erörtert wurde, habe er „zufällig erfahren, dass das Haus verkauft werden soll“. Eine Einigung ist bis Ende des Monats geplant, Anfang März könnte der Rat den Kauf beschließen.

„Für eine Kommune ist es einfacher und besser, Asylbewerber so unterzubringen, als im Speckgürtel von VW auf Vermieter zu hoffen oder ein Ghetto am Ortsrand zu schaffen“, so Dürkop, der betont, dass Osloß mit der Aktion seine „Pflicht und Schuldigkeit“ getan habe. Und zwar so lange, bis in anderen Gemeinden des Boldecker Landes die gleiche Asylbewerber-Quote erreicht sei.

jr

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