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Boldecker Land Osloß: Plattdeutscher Name soll auf die Ortsschilder
Gifhorn Boldecker Land Osloß: Plattdeutscher Name soll auf die Ortsschilder
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15:30 14.03.2018
Osloß: Die Ortseingangsschilder sollen mit dem plattdeutschen Namen versehen werden. Quelle: Jörg Rohlfs
Osloß

Der Osloßer Gemeinderat arbeitete jetzt eine lange Tagesordnung. Neben dem Haushalt 2018 befasste er sich mit Schildern, der Benutzungsordnung fürs Dorfgemeinschaftshaus und Bebauungsplänen zur Nachverdichtung im Ort.

Den Haushalt stellte Andrea Sammann als Finanzausschussvorsitzende vor. Der Etat ist nicht ausgeglichen, weist einen Fehlbetrag von rund 60.000 Euro aus. Allerdings wird die Gemeinde im Jahr 2019 wieder besser dastehen und nach den derzeitigen Planungen ein Plus ausweisen. Größter Posten 2018 ist die Erneuerung der Heizung im DGH mit 50.000 Euro. Weitere Mittel fließen unter anderem in die Umstellung der Beleuchtung der Mehrzweckhalle auf LED sowie in den Erwerb eines neuen Kommunalschleppers. Das alte Fahrzeug ist abgängig, die Ratsleute Andrea Sammann, Thorsten Könecke und Timo von der Ohe werden sich um die Auswahl kümmern.

Bebauung im Ort verdichten

Weiterhin sprachen sich die Politiker für drei Auslegungsbeschlüsse für B-Pläne aus (Huskoppeln, Mühlenweg, Dorfgärten). „Als Gemeinde möchten wir die innerörtliche Verdichtung durch Bebauung von Lücken und rückwärtiger Flächen fördern“, erläuterte Bürgermeister Axel Passeier.

Es gibt in Osloß zudem die Überlegung, die Ortsschilder nach Weyhäuser Vorbild um eine plattdeutsche Bezeichnung zu erweitern. Zunächst müsse aber vom Institut für Plattdeutsche Sprache unter anderem die korrekte Schreibweise bestätigt werden. Dann könne der Antrag weiter beraten werden. Kontakt zu Landkreis und Landesbehörde für Straßenbau habe man bereits aufgenommen. Das Aufstellen von Hinweisschildern zur Gemeindepatenschaft mit Auschwitz befürwortete der Rat ebenfalls, den Standort soll der Kulturausschuss festlegen.

Schließlich verabschiedeten die Politiker die neue DGH-Benutzungsordnung, um die sich Melanie Jung, Manuela Tappenbeck und Andrea Sammann gekümmert hatten. Einige Passagen wurden konkretisiert, zudem die Gebühren angepasst. Und auch ein Weihnachtsbaum soll aufgestellt werden. Für den Standort Grundschule muss noch die Samtgemeinde kontaktiert werden.

Von Chris Niebuhr

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