Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Neuer Betreiber für Schul-Mensa gesucht

Samtgemeinderat Boldecker Land Neuer Betreiber für Schul-Mensa gesucht

Nicht nur mit der Option einer Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss zur A 39, sondern auch mit der Neu-Ausschreibung der Bewirtschaftung der Oberschul-Mensa, die auch die Kitas mit Essen versorgt, beschäftigte sich der Samtgemeinderat am Dienstagabend.

Voriger Artikel
Betrüger ergaunern 22.000 Euro von 60-Jährigem
Nächster Artikel
Neues Tanklöschfahrzeug für die Feuerwehr Jembke

Neuer Vertrag: Die Samtgemeinde sucht einen Betreiber für die Oberschul-Mensa, die auch die Kitas versorgt.

Quelle: Jörg Rohlfs

Boldecker Land. Samtgemeindebürgermeisterin Anja Meier legte dabei Wert auf die Feststellung, dass die Verwaltung sich mit dem Thema Essensversorgung „von Krippenkindern bis Zehntklässlern“ im Vorfeld der Ausschreibung intensiv auseinandergesetzt habe. Auch im Hinblick auf die Probleme nach der Eröffnung der Mensa, die es laut Meier nur am Anfang gegeben habe. Unter anderem sei im Rahmen der „sorgfältigen Vorbereitung“ ein Seminar „Schulverpflegung“ besucht worden. Und die Kita-Leiterinnen seien ebenso mit einbezogen worden, wie der wegen der Probleme gegründete Begleitausschuss, in dem auch Eltern vertreten seien.

Beim Erstellen des Leistungsverzeichnisses für den künftigen Mensa-Betreiber – der Vertrag mit dem jetzigen läuft aus – sei „größter Wert darauf gelegt worden, alle Erwartungen zu erfüllten“. Die Samtgemeinde werde die Essenspreise „auch weiter subventionieren“, zum Beispiel durch Übernahme der Energiekosten und die Zurverfügungstellung der Küche – der seinerzeit für zwei Jahre festgelegte Zuschuss von 55 Cent pro Mahlzeit werde jedoch nicht mehr gezahlt. Ein Essen koste rund acht Euro, in der Ausschreibung seien die Preise jedoch „gedeckelt“ auf 4,20 Euro für Schüler, vier Euro für Kita- und 3,70 Euro für Krippen-Kinder. Man habe aufgrund der „sorgfältigen Vorbereitung“ „positive Erwartungen“ und hoffe auf einen „flexiblen neuen Betreiber“.

Rat ebnet Weg für Klage gegen A 39

Der Samtgemeinderat hat den Weg dafür geebnet, gegen den Planfeststellungsbeschluss zur A 39 den Klageweg zu beschreiten, und zwar im Falle einer „Nichtbeachtung“ der dazu von der Samtgemeinde vorgebrachten Bedenken.

Vollmacht für die Bürgermeisterin

Vollmacht für die Bürgermeisterin: Der Samtgemeinderat hat jetzt den Weg für eine Klage gegen die A 39 geebnet.

Quelle: Christian Albroscheit Archiv

„Und wie es aussieht, werden unsere Anregungen nicht beachtet“, erklärte Samtgemeindebürgermeisterin Anja Meier im Hinblick darauf, dass die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Wolfenbüttel den Planfeststellungsbeschluss offensichtlich „ohne erneuten Erörterungstermin“ fassen will. Als „untragbar“ bemängelt worden war in einer Stellungnahme unter anderem der Standort einer Tank- und Rastanlage nahe Jembke, der zu geringe Abstand der Trasse zu Tappenbeck sowie die Höhe der Ausgleichszahlung für den Wegfall der Sportanlagen. Meier wurde bevollmächtigt, die Klage zu führen. Für zu erwartende Kosten werden im Haushalt (mindestens) 25.000 Euro überplanmäßig bereit gestellt.

Von Jörg Rohlfs

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Boldecker Land

Ausbildungsplatz in der Region Gifhorn gesucht? Dann schau bei Azubify.de vorbei, deiner Anlaufstelle für alles rund um die Ausbildung in Gifhorn. Powered by AZ. mehr

Ist der VfL noch zu retten?

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr