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Boldecker Land Michael Schwarz zieht verlassenen Jungschwan groß
Gifhorn Boldecker Land Michael Schwarz zieht verlassenen Jungschwan groß
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18:00 09.12.2016
Ungewöhnliche Freundschaft: Michael Schwarz aus Bokensdorf mit dem jungen Höckerschwan. Foto: Alexander Täger Quelle: Alexander Täger
Bokensdorf

„Die Eltern haben ihn zurückgelassen“, berichtet der Bokensdorfer, der direkt an dem See wohnt, auf dem der Schwan lebt. Wohl wegen Nahrungsmangels seien die Elterntiere abgeflogen. Ein Elternteil sei später sogar noch einmal zurückgekehrt, um dem Jungtier doch noch das Fliegen beizubringen. Aber alle Versuche blieben erfolglos.

„Ich habe mir das einige Tage angeschaut. Dann habe ich gemerkt, dass er nicht mehr viel zu fressen findet.“ Bei Olaf Nieß, Schwanenvater der berühmten Hamburger Alsterschwäne, holte sich Schwarz Tipps für die Fütterung. Jetzt gibt er dem Höckerschwan mehrmals täglich eine Mahlzeit: „Zum Beispiel Mais, Möhrchen, Äpfel, Salat und Kraftfutter.“ Wenn Schwarz pfeift, antwortet sein gefiederter Freund - und kommt ans Ufer geschwommen. „Er tut mir nichts. Er zupft mal an der Hose, aber beißt nicht.“

Der Jungschwan hat einen gesunden Appetit: Rund 80 Dosen Mais hat er in den ersten vier Wochen verputzt. Öfters kommen noch mehr ungewöhnliche Gäste zum Essen, bis zu fünf Nutrias gesellen sich dazu. „Sie sind lieb, wollen aber fressen.“ Der Schwan muss sich dann behaupten.

Doch wenn der See zugefroren ist, kommen die Probleme. Schon einmal musste Schwarz das Tier mit dem Boot retten. Deshalb soll auch der Bokensdorfer Schwan sobald wie möglich ein schwimmendes Hamburger Wahrzeichen, ein Alsterschwan, werden.

tgr

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