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Kyffhäuserheim: Abriss oder Sanierung?

Jembker Bauausschuss berät Kyffhäuserheim: Abriss oder Sanierung?

Der Boden hat sich gesenkt, die Heizung ist marode und wie es um die Bausubstanz steht, ist auch unklar: Das Kyffhäuserheim in Jembke hat schon bessere Zeiten hinter sich. Muss es sogar abgerissen werden? Darüber beriet nun der Bauausschuss der Gemeinde.

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Kyffhäuserheim Jembke: Das Gebäude ist marode, der Bauausschuss der Gemeinde beriet über die Zukunft.

Quelle: Burkhard Heuer

Jembke. Im sogenannten Kyffhäuserheim – einer Art Dorfgemeinschaftshaus – hat sicher jeder Einwohner Jembkes schon mal gefeiert. Von Festen und gemütlichen Zusammenkünften könnten die alten Gemäuer erzählen. Doch nun macht man sich Sorgen um das Gebäude im Herzen des Ortes. Der Boden hat sich gesenkt, die Heizung scheint marode, niemand weiß, wie es um Sicherheit und Substanz bestellt ist.

Ein heikles Thema also in der öffentlichen Sitzung des Bau- und Planungsausschusses der Gemeinde Jembke am Donnerstag: Lohnen sich Investitionen zum Erhalt, oder muss aus Sicherheitsgründen sogar ein Abriss einkalkuliert werden? Im Ausschuss gingen dazu die Meinungen auseinander. Bürgermeisterin Susanne Ziegenbein und Ausschussvorsitzender Lars Riemenschneider hatten ärgste Bedenken. „Das Haus entspricht nicht mehr heutigem Standard“, sagte Ziegenbein. Man gehe davon aus, dass der Schützenverein, der aktuell noch für die Vermietung zuständig ist, die entsprechenden Verträge auslaufen lässt.

Beachtlich seien darüber hinaus die finanziellen Belastungen für die Gemeinde, die für Reparaturen ab einer gewissen Größenordnung und für die Nebenkosten aufkommen muss. „Die Erträge aus Vermietungen sind dagegen kaum der Rede wert“, sagte die Bürgermeisterin. Sicherheitsbedenken machte Riemenschneider deutlich: „Ich möchte nicht den Kopf herhalten, wenn hier etwas zusammenbricht.“ Anderer Meinung war Karin Loock: Es sei eine Art Dorfgemeinschaftshaus. „Wohin, wenn das Kyffhäuserheim abgerissen wird?“

Zu einer Entscheidung wollte sich der Ausschuss noch nicht durchringen. Geplant ist nun zeitnah eine Besichtigung.

Von Burkhard Heuer

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