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Kritik aus dem Boldecker Land am Landkreis

Ringleitung für schnelles Internet Kritik aus dem Boldecker Land am Landkreis

Dass der Landkreis den Schwarzen Peter zum Thema Breitbandausbau an die Kommunen im Boldecker Land und in der Samtgemeinde Brome zurück gibt – sie hätten den Vertrag zur Aufgabenübertragung nicht unterzeichnet (AZ berichtete) –, stößt dort auf massive Kritik.

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Breitbandausbau im Boldecker Land: Die Kommunen fragen sich, warum sie einen Vertrag mit dem Landkreis unterschreiben sollen, wenn sie davon gar nicht profitieren.

Quelle: Jörg Rohlfs Archiv

Boldecker Land. Im Boldecker Land hat lediglich die Gemeinde Jembke den Vertrag unterschrieben. „Wieso hätten wir unterschreiben sollen, wenn wir gar nicht von der Ringleitung profitieren?“, fragt Weyhausens Bürgermeisterin Gaby Klose.“ Die verlaufe nämlich nur im äußersten Nordwesten der Gemeinde Barwedel auf einer kurzen Strecke durch die Samtgemeinde. Noch einen Schritt weiter geht Tappenbecks Bürgermeister Ronald Mittelstädt: „Wir haben in Eigeninitiative über die WobCom und die Telekom Breitband in die Dörfer geholt – diese Eigeninitiative dürfte ich nicht mehr ergreifen, wenn ich den Vertrag mit dem Landkreis unterschreibe.“

Anja Meier, Samtgemeindebürgermeisterin im Boldecker Land, bestätigt: „Das Samtgemeinderathaus beispielsweise, in dem die Übertragungsrate momentan auch unter 30 M/Bit pro Sekunde liegt“ – das war das Kriterium zur Definition der Weißen Flecken –, „liegt gar nicht an der Trasse, ebenso die Industriestandorte in der Samtgemeinde.“ Weil Breitbandversorgung ein Thema der Zukunft sei, werde es Angebote für die Bewohner der Samtgemeinde geben – jedoch nicht über den Landkreis. „Dessen Breitbandausbau finanzieren wir allerdings über die Kreisumlage mit, obwohl wir nichts davon haben“, so Mittelstädt.

In der Samtgemeinde Brome hätten anders als berichtet alle Kommunen den Vertrag zur Aufgabenübertragung mit dem Landkreis unterzeichnet, teilt Samtgemeindebürgermeisterin Manuela Peckmann mit. Damit sei sichergestellt, dass die weißen Flecken in der Samtgemeinde, wo die Übertragungsgeschwindigkeiten zurzeit noch unter 30 MBit/Sekunde liegen, an die Ringleitung angeschlossen werden.

Von Christina Rudert

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