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Klanze-Ost bleibt ein heißes Eisen

Weyhausen Klanze-Ost bleibt ein heißes Eisen

Weyhausen. Der Gemeinderat stimmte in jüngster Sitzung für die Fortführung des Bebauungsplanes Klanze-Ost zur Weiterentwicklung des Bereiches.

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Weyhausen: Die Entwicklung der Klanze-Ost ist heißdiskutiertes Thema. Der Rat gab nun grünes Licht für weitere Schritte.

Quelle: Chris Niebuhr

Die Weiterentwicklung des Bereiches Klanze-Ost in Weyhausen (AZ berichtete) bleibt das derzeitige Aufreger-Thema in der Politik. Auch im Rat gab es jetzt wieder lange Diskussionen.

Das Fortführen des Bebauungsplanes mit neuem Geltungsbereich passierte das Gremium dann aber doch mehrheitlich mit zehn Ja- gegenüber drei Nein-Stimmen.

Schärfster Kritiker war Bernhard Weiser (WBG). Für ihn war der mögliche Bau einer Tankstelle dort ein „absolutes No-Go“.

Gegen Wohnbebauung, Altenheim und ruhiges Gewerbe hingegen spräche nichts. Matthias Volk und Thomas Lang (beide WGW) sahen ein Problem im derzeit vorgelegten Tempo. Die Eile sei nicht notwendig, schnell nicht unbedingt immer gut. Karin Meier (WGW) forderte Nachweise der finanziellen Leistungsfähigkeit des Investors. Martin Eisbrenner (CDU) sprach sich dafür aus, das Verfahren nun erst einmal anzuschieben, dann aber sehr genau hinzuschauen im weiteren Verlauf. Auch Jan Schwarz (SPD) betonte, das Gebiet sei wichtig für die Gemeinde und es sei klar, dass man es weiterentwickeln wolle. Darüber hinaus sei Weyhausen als Grundzentrum verpflichtet, auch Gewerbeflächen vorzuhalten.

Bürgermeisterin Gaby Klose erläuterte, es gehe zunächst in der Sache auch nur darum, das Plangebiet für eine weitere Entwicklung überhaupt wieder aufzunehmen. Inhalte seien noch gar nicht Thema.

Und: „Wir haben die Planungshoheit. Wir entscheiden in einem solchen Verfahren von ein bis anderthalb Jahren Dauer, was dort dann hinkommt“, sagte die Bürgermeisterin.

Der Rat gab daraufhin schließlich mehrheitlich grünes Licht sowohl für das Fortführen des B-Planes Klanze-Ost als auch für den Antrag zur Änderung des Flächennutzungsplanes der Samtgemeinde und weitere formelle Schritte für das Verfahren.

cn

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