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Boldecker Land Kirchweg für Radfahrer und Fußgänger erhalten
Gifhorn Boldecker Land Kirchweg für Radfahrer und Fußgänger erhalten
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09:00 15.12.2014
Einwand aus Bokensdorf: Beim Bau der A39 soll der Kirchweg als Verbindung zur Nachbargemeinde mindestens für Radfahrer und Fußgänger erhalten bleiben. Quelle: Fotomontage
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Bürgermeister Frank Niermann (BBB) präsentierte einen Vorentwurf zur Stellungnahme. Bei der folgenden Diskussion um die Formulierung gab er zu bedenken, dass es unter den Bürgern auch viele A39-Befürworter gäbe - nur stören dürfe sie nicht. „Egal ob mit oder ohne A39: Es soll kein Schaden für die Bürger entstehen. Das ist Konsens“, machte der Bürgermeister deutlich.

Ein von Volkhard Widdecke (WGB) vorgestellter Entwurf der Stellungnahme traf in weiten Teilen auf Zustimmung im Rat. Die Sitzung wurde daraufhin unterbrochen, um die Änderungen direkt in den Text einzuarbeiten und die Stellungnahme ohne weitere Vertagung beschließen zu können. Der Rat stimmte anschließend einstimmig für die geänderte Stellungnahme.

Eine Kernforderung der Gemeinde: Der Kirchweg als Verbindung zwischen Bokensdorf und Jembke soll mindestens für Radfahrer und Fußgänger erhalten bleiben. Entweder mittels Unter- oder Überführung, oder einer Verschiebung der zwischen Tappenbeck und Jembke geplanten Faunaüberführung, die dann um Rad- und Gehweg ergänzt werden müsste.

Gefordert wird außerdem Schallschutz für die Siedlung am Kirchweg. Der Rat sprach sich zudem gegen Pläne für eine Tank- und Rastanlage zwischen Tappenbeck und Jembke aus.

Weitere Themen: Wohnen am Golfplatz: Die Freigabe beziehungsweise Entlastung der letzten Baugrundstücke gegen eine Sicherheitsleistung wurde beschlossen. Zudem wurde die Ausführungsplanung der WAG GmbH bestätigt.

Spielplatz Berliner Ring: Die Kinder, Jugendlichen und Anlieger sollen informiert werden und Vorschläge einbringen können.

tgr

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