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Kein Bokensdorfer Projekt hat Priorität

Förderprogramm „Dorfregion“ Kein Bokensdorfer Projekt hat Priorität

Café an der alten Gärtnerei, energetische Sanierung des Sportheims, Ausbau des Dachgeschosses im Haus der Gemeinde: Lauter Projekte, die die Bokensdorfer im Rahmen des Förderprojekts „Dorfregion“ umsetzen möchten. Aber sie lassen den anderen Dörfern den Vortritt.

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Kein Beinbruch: Auch weil der Zeitpunkt des Umzugs des Gemeindebüros ins Feuerwehrhaus noch nicht fest steht, ist es nach Ansicht der Bokensdorfer Ratsfrau Sandra Wagner nicht von Nachteil, dass die Wunschprojekte keine erste Priorität erhalten haben.

Quelle: Jörg Rohlfs

Bokensdorf. Das ist das Ergebnis einer Sitzung eines Arbeitskreises am Mittwochabend, an dem Vertreter aus allen drei beteiligten Dörfern – neben Bokensdorf Stüde und Grußendorf – teilnahmen.

Weder die Errichtung eines Cafés an der alten Gärtnerei (zur Förderung der touristischen Infrastruktur) noch die energetische Sanierung des Sportheims samt Anbau (für einen Jugendtreff oder ähnliches) oder der Ausbau des Dachgeschosses im Haus der Gemeinde am Bauernberg schaffte es dabei in die Gruppe der „Startprojekte“, deren Umsetzung in den Jahren 2019 bis 2021 beginnt.

„Alle drei sind in der zweiten Kategorie gelandet“, berichtet die Ratsfrau und Arbeitskreis-Teilnehmerin Sandra Wagner. Diese Maßnahmen würden erst 2021 bis 2023 starten. Für die Bokensdorferin kein Beinbruch: „Weil wir nicht genau wissen, wann das Gemeindebüro wie geplant vom Bauernberg in das jetzige Feuerwehrhaus umzieht. Aber auch deshalb, weil die Frage noch nicht geklärt ist, ob die Gemeinde die Co-Finanzierung der Maßnahmen wird stemmen können“, so Wagner. Grobe Kostenschätzungen für die Bokensdorfer Projekte werde es nun auch erst in zwei Jahren geben – die dafür zuständige „Koordinierungsgruppe“, die jetzt aus Ratsmitgliedern der Gemeinden gebildet werde, beschäftige sich jetzt erstmal mit den „Prio-1-Maßnahmen“, alle in der Sassenburg.

Zustande kam die Priorisierung der Maßnahmen durch ein Punkte-Vergabe-Verfahren in der Arbeitskreissitzung, bei dem die Teilnehmer Gemeinde übergreifend die Vorhaben bewerteten: „Gut so. Wir sind nun mal eine Dorfregion“, sagt Wagner.

Von Jörg Rohlfs

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