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Jembke: Maximal 45 Bauplätze am Laijeweg

Anwohner hegen Bedenken Jembke: Maximal 45 Bauplätze am Laijeweg

Jembke soll wachsen. Ein neues Baugebiet muss her. Darauf hat sich Jembkes Politik unlängst mehrheitlich verständigt. Der Bauausschuss stellte am Mittwoch vor, welche Fläche die eingesetzte Arbeitsgruppe als Bauland favorisiert.

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Jembke soll wachsen: Eine Arbeitsgruppe hat im Bauausschuss die Pläne für das Gebiet am Laijeweg vorgestellt.

Quelle: Jörg Rohlfs (Archiv)

Jembke. Die Arbeitsgruppe hat sämtliche in Frage kommenden Flächen durchleuchtet, Pro und Contra abgewogen. Mit dem Ergebnis, dass das Ackerland im Dreieck zwischen Brackstedter Straße und Laijeweg am besten geeignet erscheint. Vorerst soll nicht die ganze Fläche zur Bebauung ausgewiesen werden, sondern nur ein Streifen am Laijeweg - alles in allem vielleicht 40 bis 45 Bauplätze.

Dagegen hegt eine Gemeinschaft von Anwohnern Bedenken, denn: Im angrenzenden Mischwald seien Rotwild, Rotmilan und weitere schützenswerte Tierarten zuhause. Zusätzlichen Verkehr verkrafte die Brackstedter Straße nicht. Die Kanalisation reiche schon jetzt nicht für die Entwässerung aus. Und die Ausbaukosten für den Laijeweg seien unzumutbar, kritisierten die Anwohner.

Bürgermeisterin Susanne Ziegenbein erwiderte, dass „Tiere erfahrungsgemäß nicht dauerhaft verdrängt werden, sondern nach der Bauphase zurückkehren“. Die Verkehrssituation sei „nicht schön“, aber die Brackstedter Straße sei von allen Alternativen am besten geeignet für die Mehrbelastung, so Ziegenbein.

Bisher sei der Gemeinde von Rückstau in der Kanalisation nichts bekannt. Unterm Laijeweg lägen nur Rohre für Abwasser. Regenwasser sei auf den Grundstücken zu versickern. Wie es im neuen Baugebiet läuft, bleibt abzuwarten. Den Straßenausbau würden sich Gemeinde und Anwohner zu je 50 Prozent teilen. Und: „Kritik kommt überall, egal wo wir Bauland ausweisen wollen“, erklärte Ziegenbein.

rn

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