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Jembke: Illegale Entsorgung von Grünabfall nimmt zu

Wolfsburger Deponie kontrolliert Müll-Herkunft Jembke: Illegale Entsorgung von Grünabfall nimmt zu

In Jembke wird immer öfter Grünabfall einfach im Wald oder am Wegesrand entsorgt, obwohl das illegal ist. Bürgermeisterin Susanne Ziegenbein sieht einen Zusammenhang mit Kontrollen an der Wolfsburger Deponie. Landkreis-Gifhorner dürfen ihren Abfall dort nämlich nicht mehr entsorgen – und wollen sich den Weg zur Deponie in Wesendorf offenbar sparen.

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Deponie Wolfsburg: Die Herkunft der Abfälle wird kontrolliert, vermutlich deshalb wird mehr Grünabfall illegal entsorgt.

Quelle: Britta Schulze Archiv

Jembke. „Die Leute haben es schon immer gemacht, aber seit die Wolfsburger Deponie stärker kontrolliert, ist es viel mehr geworden“, ärgert sich Bürgermeisterin Susanne Ziegenbein über die zunehmende illegale Entsorgung von Grünrückständen in der Gemarkung Jembke.

Es ist, wie es ist: Deponien dürfen nur Bürger der zugehörigen Kommune nutzen – Wolfsburger die am Weyhäuser Weg, Landkreis-Gifhorner die in Wesendorf, Helmstedter die ihrige. Weil sie mit den Müllgebühren den Betrieb der jeweiligen Entsorgungsanlage finanzieren. Seit diesem Jahr drücken die Wolfsburger nun kein Auge mehr zu, wenn ein Auto oder Anhänger mit GF-Kennzeichen Einlass begehrt. „Es wird kontrolliert und abgewiesen“, so Ziegenbein.

Sie vermutet daher einen Zusammenhang mit dem „Mehraufkommen“ an Grünabfall in ihrer Gemeinde: „Vielleicht schon auf dem Rückweg von der Deponie. Damit man das Grünzeug nicht mehr mit nach Hause nehmen muss.“ Es stammten keineswegs all jene Hinterlassenschaften von Jembkern. Es gäbe zwei Varianten, wie man sich in Säcken verpackt oder als dicke Bündel geschnürt des Abfalls – denn darum handele es sich von Rechtswegen – entledige: heimlich im Wald oder mal eben schnell am Straßenrand.

„Das ist illegal, strafbar und unter Umständen sogar schädlich für die Umwelt“, weist die Bürgermeisterin darauf hin, dass jene, die erwischt oder ermittelt würden, mit einem Bußgeld rechnen müssten. Und das falle höher aus, als die Spritkosten für eine Fahrt zur Deponie nach Wesendorf.

Von Jörg Rohlfs

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