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Boldecker Land Gute Prognose: Keine Einweisung in die Psychiatrie für 40-Jährigen
Gifhorn Boldecker Land Gute Prognose: Keine Einweisung in die Psychiatrie für 40-Jährigen
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17:59 01.02.2017
Keine Einweisung in die Psychiatrie: Ein 40-Jähriger aus dem Boldecker Land verließ das Landgericht Braunschweig am Mittwoch als freier Mann. Quelle: Kevin Nobs (Archiv)
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Boldecker Land

Auch die Vorsitzende Richterin Gerstin Dreyer kam in der Urteilsbegründung zu dem Fazit: „Sie haben Straftaten begangen, für die Sie aber wegen Ihrer Erkrankung nicht verantwortlich sind.“ Und Maßregelvollzug hätte Einweisung in eine psychiatrische Klinik auf unbestimmte Zeit bedeutet.

Der Mann hatte im September 2015 in einer Gaststätte andere Gäste als „Nazi-Schweine“ beschimpft und eine Frau zweimal geohrfeigt, die daraufhin gestürzt war. „Das ist eine Körperverletzung“, konstatierte Gerstin Dreyer. „Das würde einen Maßregelvollzug bereits rechtfertigen.“

Dennoch befanden sowohl Staatsanwaltschaft als auch die 1. große Strafkammer, dass der 40-Jährige noch eine Chance verdient habe. „Sie machen auf mich einen guten Eindruck. Und wenn Sie abstinent von Alkohol und Drogen bleiben und Ihre Medikamente regelmäßig nehmen, gibt es eine gute Prognose“, so Ziehe. „Sie sind ja eigentlich ein friedlicher Mensch. Und Sie haben glaubwürdig versichert, dass es Ihnen leid tut. Sie müssen sich das aber sehr deutlich klar machen, dass es in einem nächsten Fall nicht mehr so harmlos abgeht“, sagte Dreyer.

Der Mann, bei dem eine chronifizierte schizoaffektive Psychose diagnostiziert worden ist, hatte berichtet, dass er auf Suche nach einem Job in einer betreuten Werkstatt sei. „Die Diakonie ist mir empfohlen worden, und ich werde diese Woche noch Gespräche führen.“ „Wenn Sie merken, dass wieder ein Schub kommt, holen Sie sich rechtzeitig Hilfe“, mahnte Dreyer eindringlich.

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