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Boldecker Land Gruselige Halloween-Premiere in Bokensdorf
Gifhorn Boldecker Land Gruselige Halloween-Premiere in Bokensdorf
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15:00 01.11.2018
Halloween in Bokensdorf: Die Grusel-Premiere bei der Familie Deis kam prima an. Quelle: Burkhard Heuer
Bokensdorf

Das war nichts für sensible Gemüter: Grell geschminkte Monster hatten sich mit Blut saugenden Vampiren verbrüdert, Graf Dracula lechzte nach Blut, Nosferatu zog seine Bahnen und im dunklen Gruseltunnel hatte offenbar ein Kettensägen-Massaker stattgefunden. Es war wirklich eine Furcht einflößende Premiere, die die Familiengruppe Deis (Heimeinrichtung) in Bokensdorf mit ihren kleinen Schützlingen, zahlreichen Freunden und Gästen an Halloween feierte. „Wir wollen ausprobieren, ob wir etwas für die Familien in der Golfplatz-Neubausiedlung auf die Beine stellen können“, sagten Natalie und Artur Deis, die mit Hilfe von Familie, Mitarbeitern und Freunden in zweiwöchiger Vorbereitung das Monster-Event organisiert hatten.

Gruselzelt mit Rauch und Gespenstern

Im Mittelpunkt dabei stand das schwarze Gruselzelt: Beißender Rauch vernebelte die Sicht, unter der Decke baumelten Gespenster, überall im Schwarzlicht grunzten und stöhnten dunkle Gestalten. „Unser Gruseltunnel bietet übrigens zwei Versionen an“, erklärte Natalie Deis: „Eine für die etwas Kleineren in entschärfter Form, eine zweite für die etwas Größeren mit viel Kunstblut und hier und dort auch mal abgetrennten Gliedmaßen.“

Auch das Buffet mit der Gruselbowle und dem rotbefleckten Tischtuch, der Hexentanzplatz im Schein der Feuertonne – das gesamte Ambiente stimmte perfekt zum Halloween in der Straße am Golfplatz. Völlig klar, dass auch viel Lob aus der Nachbarschaft kam.

Das ist die Familie Deis

Seit bereits acht Jahren betreuen die Familie Deis und ihre drei Helferinnen Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren, die aus verschiedenen Gründen nicht in ihren eigenen Familien leben können. Die Heimeinrichtung genießt in Bokensdorf Anerkennung und Unterstützung. Einige Ex-Familienmitglieder, mittlerweile bereits junge Erwachsene, stehen mittlerweile auf eigenen Füßen. „Aber zu manchen ist der Kontakt nie abgerissen“, so Natalie Deis. „Und man spürt bis heute ihre Dankbarkeit.“

Von Burkhard Heuer

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