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Boldecker Land Gemeinde setzt Erschließungsträger letzte Frist
Gifhorn Boldecker Land Gemeinde setzt Erschließungsträger letzte Frist
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17:01 09.03.2017
Gemeinderat in Bokensdorf: Zahlreiche Besucher verfolgten die Sitzung im Schützenhaus. Quelle: Burkhard Heuer
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Bokensdorf

„Sollten nicht innerhalb von 133 Tagen Schäden beseitigt und sämtliche Straßen- und Wegearbeiten abgeschlossen sein“, sagte Bürgermeister Frank Niermann, „wird die Gemeinde rechtliche Schritte einleiten.“

Die bisher unhaltbaren Zustände und der Zorn der Anlieger im Bokensdorfer Wohngebiet prägten den Auftakt der öffentlichen Gemeinderatssitzung am Mittwoch. Zahlreiche Besucher verfolgten die Sitzung im Schützenhaus. Bemerkenswert indes, dass die Verantwortlichen der WAG GmbH Desinteresse bekundeten. Bürgermeister Niermann: „Ich habe um ihren Besuch gebeten. Sie hatten aber wohl Angst davor, hier geballte Wut zu spüren.“ Die entlud sich stattdessen in Richtung Gemeinderat, der nach Ansicht Betroffener offenbar zu wenig für die Neubürger getan hat. Allerdings: „Uns waren bisher leider rechtlich die Hände gebunden“, sagte Niermann. Das soll anders werden. Die Gemeinde hat mit Andreas Nieschulz einen Sachverständigen ins Baugebiet geschickt, der eine lange Mängelliste und diverse bisher verzögerte Maßnahmen erläuterte. Nieschulz kam zu dem Ergebnis, dass die noch ausstehenden Erschließungsarbeiten innerhalb der bereits erwähnten 133 Tage zu schaffen sein müssten. Sollte diese Frist ungenutzt verstreichen, könne die Gemeinde rechtlich gegen den Investor vorgehen. „Ich schätze, dass noch rund 950.000 Euro investiert werden müssen“, meinte Nieschulz.

Auch nach der Gemeinderatssitzung schwelt die Wut weiter im Wohngebiet am Golfplatz. Der Erschließungsträger sei „abgetaucht“, hieß es. Schutthalden und Baugruben seien für Kinder gefährlich. Zumindest diese Gefahrenstellen will die Gemeinde beseitigen lassen. Und zwar nicht erst in 133 Tagen.

bhe

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