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Erbschaft von Irmtraud Heinz: 10.000 Euro für Kita

Weyhausen Erbschaft von Irmtraud Heinz: 10.000 Euro für Kita

Weyhausen. „Wir mussten ihr versprechen, darüber zu wachen, dass das Geld ausschließlich den Kindern zugute kommt“, berichtet Jutta Göhner zum testamentarischen Wunsch ihrer am 11. Januar verstorbenen Cousine Irmtraud Heinz, wonach der Kindergarten Weyhausen 10.000 Euro aus ihrem Erbe erhält. Am Donnerstag wurde offiziell diesem besonderen Wunsch entsprochen.

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Großer Bahnhof: Jutta (rechts) und Peter Göhner (vorn) brachten am Donnerstag einen symbolischen Scheck über 10.000 Euro mit in den Kindergarten Weyhausen.

Quelle: Jörg Rohlfs

Jutta und Peter Göhner, die in Brackstedt leben, überreichten in der Kita einen symbolischen Scheck an Samtgemeindebürgermeisterin Anja Meier. Die versicherte im Gegenzug, dass man das in Abstimmung mit dem Kindergarten die zweckgebunden Spende im Sinne der Verstorbenen einsetzten werde.

Die Kindergartenkinder sangen ein Lied für die Überbringer der guten Nachricht, und von Kita-Leiterin Stefanie Lüer gab‘s eine Foto-Collage als Erinnerung. Nach Lüers Worten sollen zunächst zwei Wipp-Tiere und später eine noch zu bestimmende „größere Anschaffung“ mit dem Geld getätigt werden.

Irmtraud Heinz, die ihre Eltern im Krieg verloren hatte, 60 Jahre lang in Weyhausen wohnte, mit 18 Jahren ins VW-Werk als Arbeiterin eintrat und dort bis zur Rente blieb, war zeitlebens eng verbunden mit Jutta Göhner und deren Ehemann. In den letzten Lebensjahren beeinträchtigte sie eine Demenzerkrankung, die 2015 eine Unterbringung im Pflegeheim nötig machte.

Irmtraud Heinz war alleinstehend, sie war nie verheiratet und hatte keine Kinder. „Sie mochte Kinder, deswegen hat sie wohl auch den Kindergarten ausgewählt“, so Peter Göhner. Eine weitere Spende aus dem Erbe der „sparsamen Frau“ in derselben Höhe geht gemäß ihres letzten Willens an das Hospizhaus in Wolfsburg.

jr

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