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Boldecker Land Elternvertretung kritisiert verheerenden Zustand
Gifhorn Boldecker Land Elternvertretung kritisiert verheerenden Zustand
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20:00 31.12.2018
Christian-Albinus-Oberschule in Weyhausen: Elternvertreter Markus Fäth kritisiert den Zustand des Gebäudes. Quelle: Jörg Rohlfs
Weyhausen

Der geringe Zulauf an Lehrkräften und Schülern an der OBS sei nicht der Schulform anzulasten. Vielmehr sei es der „verheerende Bauzustand“, der abschrecke: „Feuchte Decken, 30 Jahre alte Teppiche, demontierte Heizkörper“, listet Fäth auf.

Medien und Netzwerkanbindungen fehlen

Zeitgemäßer Unterricht könne nicht stattfinden, weil Medien und Netzwerkanbindungen fehlten. Außerdem fehle zu diesem Thema bei der Samtgemeindeverwaltung auch der Wille zum Dialog: „Man will nicht reden.“

„Dies alles belastet die Arbeit der Lehrkräfte und der neuen Schulleitung“, so Fäth weiter. Der Schulelternrat würde sich wünschen, dass der Schulträger die Schule in ihrer Arbeit unterstützen und nicht „in Frage stellen würde“.

Schülerzahl sinkt weiter

Konfrontiert mit diesen Vorwürfen verweist der Samtgemeindekämmerer Werner Hanisch im Hinblick auf zurück gehende Schülerzahlen darauf, dass dies „an allen Oberschulen der Fall ist“. Es gebe Bestrebungen, die Trägerschaft der Schule an den Landkreis zurück zu geben, anstatt ihr „einfach beim Sterben zuzusehen“. Die Schülerzahl werde „deutlich unter 200 sinken und eine Besserung ist nicht in Sicht“, so Hanisch. Niemand bezweifle das Engagement von Lehrkörper und Schulleitung: „Leider lassen sich vorgefasste Meinungen bei Eltern schlecht durch Argumente ändern.“

Gleichwohl wolle man „sinnvoll“ investieren. In den Aus- und Umbau der Schule seien bislang 5,6 Millionen Euro geflossen, über die Verwendung weiterer drei Millionen Euro müsse der Rat noch entscheiden. Die zum nächsten Schuljahr anstehende Sanierung müsse „im Bestand“ erfolgen.

Schüler müssen ausgelagert werden

Da der betreffende Trakt aus den 1970er-Jahren ein Betonskelett mit Unterteilungen aus Leichtbauwänden ist, müsste der Unterricht, müssten die Schüler für die wahrscheinlich zwei Jahre dauernden Bauarbeiten ausgelagert werden. Für das Wie und Wo müsse ein Konzept erarbeitet werden – auch unter Beteiligung der Schulleitung.

Von Jörg Rohlfs

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