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Breitbandvertrag des Kreises: Barwedel macht nicht mit

Glasfaserring bringt keine Vorteile Breitbandvertrag des Kreises: Barwedel macht nicht mit

Die Gemeinde Barwedel wird den Breitbandvertrag des Landkreises Gifhorn nicht unterschreiben. „Für uns bringt der Glasfaserring, der durch den Landkreis führt, keinerlei sichtbare Vorteile“, sagte Bürgermeister Siegfried Schink (BWG) am Montag im Gemeinderat.

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Ausbau des schnellen Internets: Die Gemeinde Barwedel will sich der Breitband-Initiative des Landkreises nicht anschließen – sie sieht keine Vorteile in dem Glasfaserring.
 

Quelle: dpa

Barwedel. Die Samtgemeinden Boldecker Land und Brome sollen demnach ohnehin nicht an den Ring angeschlossen werden – und fühlen sich nach Worten des Bürgermeisters in diesen Planungen recht stiefmütterlich behandelt.

Allerdings: Auch ohne von dem Breitbandring zu profitieren, sind die Gemeinden finanziell in das Projekt eingebunden. Und zwar über die Kreisumlage, die von allen Gemeinden des Landkreises geleistet werden muss.

Die Stimmung war also einigermaßen angeheizt, zumal die erste stellvertretende Bürgermeisterin Sabine Klopp (CDU) bereits eingangs Kritik daran geübt hatte, dass Schink die Sitzung mit verkürzter Ladungsfrist angesetzt hatte. Dem Bürgermeister wurde ferner vorgeworfen, sich nicht an die beschlossene Maßgabe zu halten, alle drei Monate eine Ratssitzung durchzuführen. Zum Wohle der Gemeinde allerdings habe man auf eine Terminverschiebung verzichtet.

So konnten diverse Punkte abgehandelt werden. Beispielsweise der Auftrag an ein Planungsbüro, die Friedhofsplanung voranzutreiben. Sollten nicht innerhalb der nächsten acht Wochen Ergebnisse vorliegen, werde man einen anderen Planer beauftragen. Lange Diskussionen gab es auch über die Einstellung eines Gemeindearbeiters, genauer gesagt über dessen Wochenstunden. Anhand von Fotos wollte die CDU nachweisen, dass in Barwedel mehr Arbeit warte, als in vier Stunden zu schaffen sei. Man einigte sich darauf, die Stelle weiter auszuschreiben und den tatsächlichen Arbeitsanfall im Auge zu behalten.

Von Burkhard Heuer

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