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Betreten der „Lügenbrücke“ verboten

Weyhausen Betreten der „Lügenbrücke“ verboten

Weyhausen. Das im Süden der Gemeinde gelegene Allerwehr, im Volksmund auch „Lügenbrücke“ genannt, darf künftig nicht mehr betreten werden. Entsprechende Verbotsschilder werden in der kommenden Woche aufgestellt.

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„Betreten strengstens verboten“: Silke Westphalen (l.) und Gaby Klose zeigen das Verbotsschild für das Allerwehr.

Quelle: Photowerk (jr)

„Wir tun das nicht gern, aber es muss sein, aus haftungsrechtlichen Gründen. Die Sicherheitsanforderungen sind gewachsen“, begründet Silke Westphalen, Geschäftsführerin des Aller-Ohre-Verbands, diesen Schritt, den sie in Abstimmung mit Bürgermeisterin Gaby Klose geht. Das vielleicht 80 Jahre alte Bauwerk, das auch Wahrzeichen von Weyhausen ist, liegt am Scheitelpunkt von Aller und Allerkanal. Mit ihm kann die durch den in einem Biotop mäandernden Fluss strömende Wassermenge reguliert werden, was insbesondere für die Landwirtschaft von Bedeutung sei.

Westphalen und Klose hoffen auf das Verständnis der Bürger - und deren Unterstützung in Form einer Beachtung des Betretungsverbots des „Bedienstegs“ wie der Übergang im Amtsdeutsch genannt wird: „Ansonsten müssen wir einen Zaun um das Wehr ziehen“, kündigt die Bürgermeisterin an, die gleichzeitig betont, dass die Errichtung einer Fußgängerbrücke neben dem Wehr mit immensen Kosten für die Gemeinde verbunden wäre und daher nicht machbar sei.

„Sollte allerdings jemals eine größere Sanierung des Wehrs anstehen, werden wir in diesem Zusammenhang mit der Gemeinde reden“, verspricht Westphalen Maßnahmen zu erörtern, die das Verbot einer öffentlichen Nutzung der Lügenbrücke überflüssig machen.

jr

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