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Beton-Brunnenringe: Bald „Dauerbaustelle“?

Weyhausen Beton-Brunnenringe: Bald „Dauerbaustelle“?

Weyhausen. „Wenn es richtig friert, platzen die Betonringe“, befürchtet Otto Troppmann mit Blick auf die 69 großen Brunnenringe, die seit kurzem in den Straßen An der Klanze und Laischeweg das wilde Parken von Lkw verhindern sollen.

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Brunnenringe gegen parkende Lkw: Otto Troppmann (r.) und Hardy Rosenau vermuten, dass der Beton bei Frost platzt.

Quelle: Christina Rudert

„Das ist keine nachhaltige Lösung.“ Wenn sich Feuchtigkeit in den mit Sand gefüllten Brunnenringen sammele und es dann Frost gebe, werde der Beton platzen. „Das wird zur Dauerbaustelle“, so Troppmann. Hardy Rosenau kann die Befürchtung zwar teilen, meint aber auch: „Was sollte die Gemeinde denn machen?“ Die nachhaltigste Lösung, dass Volkswagen ausreichend Lkw-Parkplätze zur Verfügung stellt, gehöre ins Reich der Utopie. „Immerhin erfüllen die Brunnenringe ihren Zweck.“

Troppmann meint, die Gemeinde hätte mehr Geld in die Hand nehmen sollen: „Ringe aus Metall wären haltbarer gewesen. Wenn hier ständig was repariert werden muss, ist es auf Dauer auch nicht billiger.“ An der Zufahrt vom Einkaufscenter An der Klanze wurde bereits ein Brunnenring angefahren, der Ring ist verzogen und aufgeplatzt. „Am Laischeweg sind auch schon zwei Ringe beschädigt“, sagt Troppmann. Und etliche der rot-weiß-gestreiften Baken an den Ringen seien schon umgeknickt.

„Die Ringe wurden kurz nach dem Aufstellen kaputt gefahren. Das waren Startschwierigkeiten, seitdem ist nichts mehr passiert - außer dass die Lkw verschwunden sind“, sagt Bürgermeisterin Gaby Klose, die sich über die ansonsten „durchweg positiven Kommentare aus der Bevölkerung“ freut. „Und der Frost hat bis jetzt keine Schäden verursacht.“ Bei den Warnbaken, die „von Jugendlichen umgeknickt“ worden seien, werde nachgebessert: „Da kommen Versteifungen rein.“

tru/jr

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