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Bertrandt will erweitern

Tappenbeck Bertrandt will erweitern

Tappenbeck. Der Weiterbau der A 39 hält den Tappenbecker Gemeinderat auf Trab. Aber es gibt noch anderen Themen im Dorf: Raser auf der B 248, die geplante Verlegung von Strom- und Gasleitungen sowie die Erweiterung der Firma Bertrandt.

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Erweiterung geplant: Das Tappenbecker Unternehmen Bertrandt will sein Betriebgelände in Richtung Norden vergrößern.

Quelle: Archiv

Mit allem befasste sich jüngst der Rat.

Kai Schneider (WTB) regte an, die Ortsdurchfahrt der B 248 mit Starenkästen zu überwachen. Ideal wären Blitzer in beide Fahrtrichtungen nach Osloßer Vorbild. „Die B 248 ist stark und schnell befahren“, sagte Schneider. Raser sollte man nicht länger tolerieren. Bürgermeister Ronald Mittelstädt erklärte, sich beim Landkreis zu informieren, welche Voraussetzungen für Starenkästen erfüllt sein müssen und welche Kosten auf die Gemeinde zukommen. Alternativ könnte man Tempomessanlagen aufstellen - die kosten jeweils gut 2000 Euro.

Die Firma Bertrandt möchte ihr Betriebsgelände im Norden von Tappenbeck um rund fünf Hektar erweitern. Ein Drittel davon ist als Parkfläche vorgesehen. Das fragliche Gebiet liege in der Gemarkung Jembke, sagte Mittelstädt. Unsicher sei allerdings, wie schnell der Jembker Rat die erforderlichen Änderungen des Bebauungs- und Flächennutzungsplanes umsetzt. „Daher sucht die Firma nach einer Übergangsfläche für 300 bis 400 Parkplätze“, sagte Mittelstädt. Der Rat sprach sich dafür aus, die geplante neue Sportfläche dafür freizugeben. Allerdings nur wenn die Firma vertraglich zusichert, das Areal zu räumen und wiederherzustellen, sobald die Gemeinde dort Sportanlagen realisieren will.

Geplant ist, eine 20-Kilovolt- sowie eine Gashochdruckleitung zwischen Weyhausen und Tappenbeck zu verlegen. Der Gemeinderat empfahl dem zuständigen Versorgungsunternehmen, die Leitungen entlang bestehender Weg zu verlegen. Das Ackerland soll für die bauliche Entwicklung frei bleiben.

rn

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