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Bertrandt-Erweiterung macht Sorgen

Jembke Bertrandt-Erweiterung macht Sorgen

Jembke. Die Erweiterung des Tappenbecker Unternehmens Bertrandt auf Jembker Gebiet war das zentrale und heiß diskutierte Thema im Gemeinderat. Die Jembker Politiker gaben ihr Okay für die Auslegung des erforderlichen Bebauungsplans, forderten aber noch einen Einblick in die Simulation der laut Gutachter zu erwartenden Verkehrsströme.

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Diskussionen um die Verkehrssituation: Der Jembker Rat hatte viele Fragen zur geplanten Erweiterung des Unternehmens Bertrandt.

Quelle: Chris Niebuhr

Planer Henning Schwerdt erläuterte, Bertrandt möchte seine Flächen für Büro- und Hallengebäude sowie Parkhäuser um rund fünf Hektar nach Norden erweitern. Der B-Plan sehe dafür die Ausweisung eines Industriegebietes vor, allerdings mit Einschränkungen schalltechnischer Art, zur Handhabung gefährlicher Stoffe sowie für Einzelhandel. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr habe zudem den Bau von zwei neuen Anschlussknoten an die B 248 gefordert, die bisherigen Zufahrten würden zurückgebaut. Baubeginn könnte im Frühjahr sein.

Die Verkehrssituation auf der B 248 war der Knackpunkt für den Jembker Rat. Heinz Siemer (CDU): „Der zusätzliche Verkehr und die Ampeln an den neuen Knotenpunkten dürften zu einem Rückstau führen, der sich noch in Jembke auswirkt.“ Bertrandt-Geschäftsführer Michael Schulz hatte erläutert, es sei mit rund 1000 Mitarbeitern in den neuen Gebäuden zu rechnen. Siemer fürchtete, die meisten würden mit dem Auto zur Arbeit kommen. Planer Schwerdt sagte, die Verkehrssimulation für das Gutachten habe gezeigt, die neuen Knoten würden lediglich zu rund 150 Meter langen Rückstaus führen. Jembke sei mehr als einen Kilometer von Bertrandt entfernt.

Die Politiker gaben zwar ihre Zustimmung zur Auslegung des B-Planes. Sie forderten aber, die Verkehrssimulation vom Gutachter noch einmal gesondert vorgeführt zu bekommen.

cn

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