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„Beleidigungen und Drohungen sind jetzt auch bei uns angekommen“

Weyhausen „Beleidigungen und Drohungen sind jetzt auch bei uns angekommen“

Boldecker Land. Zur Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Boldecker Land hatten sich im Dorfgemeinschaftshaus in Weyhausen 94 Feuerwehrleute eingefunden.

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Feuerwehr Boldecker Land: Bei der Dienstversammlung im Weyhäuser Dorfgemeinschaftshaus warf Gemeindebrandmeister Karsten Teitge auch kritsche Fragen auf.

Quelle: Jochen Dürheide

Gemeindebrandmeister Karsten Teitge stellte in seiner Jahresberichterstattung kritische Fragen: „Wird die Last, die wir uns aufgeladen haben, noch gewürdigt? Erfahren wir die Unterstützung, die möglich ist oder wenigstens die, die wir benötigen?“

Von der Feuerwehr als ein Teil der operativen Sicherheitsstruktur in Deutschland werde erwartet, sofort professionelle Hilfe leisten zu können. „Dafür üben wir viele Stunden, spielen Situationen durch, die wir hoffentlich nie zu bewältigen haben“, so Teitge.

Auch komme es vor, nicht helfen zu können und mit ansehen zu müssen, wie Betroffene Leid und Schmerzen ertragen müssten. „Die Gesellschaft hat sich gewandelt. Heute müssen wir uns für unser Handeln unter Umständen vor Gericht verantworten.“ Das habe dann Tage, Wochen oder auch Monate Zeit, um festzustellen, wie man etwas hätte besser machen können: „Wir haben Sekunden, eventuell Minuten Zeit eine Entscheidung zu treffen.“

Auch gebe es mittlerweile Übergriffe auf Rettungskräfte: „Beleidigungen, Androhung von Gewalt, Behinderung unserer Arbeit, sind auch in unserem Einsatzgebiet angekommen.“

Im statistischen Teil seiner Berichterstattung berichtete Teitge von 178 Aktiven in den sechs Ortsfeuerwehren. Die Wehren seien zu 55 Brandeinsätzen (Vorjahr 54), 17 Hilfeleistungen (Vorjahr 63) und 38 Einsätzen, ausgelöst durch Brandmeldeanlagen (Vorjahr 61), ausgerückt seien. Hinzu kämen sieben Alarmübungen. Die Einsatzleitwagen-Besatzung kam auf 41 Einsätze.

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