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Boldecker Land Behörde gräbt Pflanzen aus und nebenan wieder ein
Gifhorn Boldecker Land Behörde gräbt Pflanzen aus und nebenan wieder ein
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00:24 14.03.2018
Bokensdorf: Arndt Fahr kritisiert, dass westlich von Bokensdorf Pflanzen einer Ausgleichsmaßnahme ausgegraben und ein Stück weiter wieder eingegraben wurden. Quelle: Jörg Rohlfs
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Bokensdorf

„Das ist ein Schildbürgerstreich, durch den unnötig Steuergelder verbrannt werden“, sagt Arndt Fahr: Anfang 2017 wurden als Ausgleichsmaßnahme westlich von Bokensdorf auf rund einem Hektar Pflanzen in die Erde gebracht. Anfang dieses Jahres wurden sie wieder ausgegraben – und 500 Meter weiter, jenseits des Elbe-Seitenkanals bei Westerbeck, erneut eingepflanzt.

„Wie kann das sein?“, fragt sich Fahr, der nach eigener Aussage mit der Meinung nicht allein dasteht, dass es sich bei der Angelegenheit um „einen Fall für das Schwarzbuch der Steuerzahler“ handelt. „Offenbar wurde erst im Nachhinein erkannt, dass die bepflanzte Fläche als Tauschfläche für den Bau der A 39 benötigt wird“, mutmaßt der Bokensdorfer.

Flächentausch für möglichen A-39-Bau

„Das ist nur teilweise richtig“, erklärt Michael Peuke von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel gegenüber der AZ/WAZ. Es stimme, dass die als Kompensationsmaßnahme für den B-4-Brückenbau in Gifhorn angelegte Fläche zurück gebaut und westlich des Kanals neu angelegt worden sei. Aber nicht aus Versehen oder weil ein Irrtum vorgelegen habe, sondern im Rahmen der Flurbereinigung im Rahmen der A-39-Planung: Die zurückgebaute Fläche wurde einem Landwirt im Tausch gegen eine andere angeboten, die wiederum einem zweiten Landwirt als Ausgleich für erlittene Härte zugewiesen werden konnte.

„Die Maßnahme diente der Abwendung einer Existenzgefährdung“, erklärt Peuke. Bei der Planung für die A 39 seien die Flächen knapp, und es gebe einen „enormen Druck“. Sachverständige, Behörde und Landwirte müssten gemeinsam Lösungen finden: „Da werden manchmal auch ungewöhnliche Ideen geboren.“ So wie jetzt die des nachträglichen Flächentauschs. „Wir sind sehr froh, dass wir diese Lösung gefunden haben.“

Von Jörg Rohlfs

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