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Baustelle Seniorenheim in Osloß: Ärger um Risse in Nachbarhäusern

Haftpflichtversicherung der Baufirma will nicht zahlen Baustelle Seniorenheim in Osloß: Ärger um Risse in Nachbarhäusern

Ärger am entstehenden Seniorenheim: Nachbarn der Baustelle klagen über Risse in Fliesen und Wänden, die vor Baubeginn nicht da gewesen seien. „Einer hat schon einen Anwalt eingeschaltet“, berichtet Joachim Hurth, der auch betroffen ist.

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Baustelle für Seniorenheim in Osloß: Nachbarn der Baustelle klagen über Risse in Fliesen und Wänden. Foto: Jörg Rohlfs

Quelle: Jörg Rohlfs

Osloß. Bereits Mitte 2016, noch vor dem Baustart, sei im Auftrag des Investors ein Gutachter in anliegenden Häuser gewesen, zwecks Bestandsaufnahme. Später dann seien bei Hurth und - seines Wissens - zwei weiteren Anliegern Schäden aufgetreten. Der Investor des Baus habe sich die - zumindest bei den anderen Betroffenen - auch angesehen, der Chef der Baufirma ebenfalls, und Handwerkereinsatz angekündigt, so Hurth: „Getan hat sich aber nichts.“

Mehrfach habe er die Baufirma angeschrieben, aber keine Reaktion erhalten: „Das ist ärgerlich.“ Obwohl bei ihm die Schäden nicht so gravierend seien wie bei den anderen. Die stritten mittlerweile bereits anwaltlich mit der Versicherung der Baufirma, die nicht zahlen wolle, weil alle Arbeiten korrekt ausgeführt sein sollen: „Aber das ist doch egal, wir haben die Schäden an unseren Häusern.“

Auf AZ-Nachfrage bestätigt Olaf Joop, Geschäftsführer der Joop Projektbau aus Faßberg, dass es einen Rechtsstreit gibt, und verweist dabei auf die ablehnende Haltung der Haftpflichtversicherung - und auf den Investor für das Seniorenwohnheim, die Lindhorst Gruppe mit Sitz in Winsen/Aller.

„Es haben sich Anwohner gemeldet. Aber wir sehen uns dabei nicht zuständig“, erklärt auch Rainer Schmitz, Projektleiter für Osloß. Die Sache sei an die Versicherung der Baufirma weitergeleitet worden - von Lindhorst seien keine Fehler begangen, nichts sei falsch gemacht worden.

jr

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