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B 248: Bald Tempo 70 zwischen Jembke und Tappenbeck

Auch Überholverbot kommt B 248: Bald Tempo 70 zwischen Jembke und Tappenbeck

Einer der unfallträchtigsten Verkehrsabschnitte im Landkreis Gifhorn soll entschärft werden: Schon in Kürze wird auf dem Teilstück der Bundesstraße 248 zwischen Tappenbeck und Jembke die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 70 Stundenkilometer reduziert. Darüber hinaus soll auf dem gesamten Abschnitt ein Überholverbot für Fahrzeuge aller Art eingerichtet werden.

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Bundesstraße 248 zwischen Jembke und Tappenbeck: Auf der drei Kilometer langen Strecke gelten bald Tempo 70 und ein Überholverbot.

Quelle: Burkhard Heuer

Jembke. Diese Mitteilung von Jembkes Bürgermeisterin Susanne Ziegenbein stieß am Mittwoch im Gemeinderat und bei Zuhörern auf Zustimmung. Die Maßnahme sei längst überfällig - und zwar nicht erst, seit es Anfang des Jahres zu einem tödlichen Unfall auf der Strecke kam.

Verkehrsexperte Polizeihauptkommissar Winfried Enderle aus Gifhorn kennt das nur drei Kilometer lange Teilstück seit vielen Jahren als Unfallschwerpunkt. „Landkreis, Straßenbaubehörde und Polizei sind sich einig, dass reagiert und die Geschwindigkeitsbeschränkung umgesetzt werden muss.“ Sobald die Schilder aufgestellt seien, werde man ein Auge darauf haben, ob die Verkehrsteilnehmer die neue Anordnung entsprechend respektierten.

Die Planungen jedoch, ein Überholverbot für Fahrzeuge aller Art einzurichten, sorgte im Gemeinderat für leichte Bedenken. So seien auf der Straße auch landwirtschaftliche Fahrzeuge mit 25 km/h-Höchstgeschwindigkeit unterwegs. Vor allem in den verkehrsreichen Morgen- und Nachmittagsstunden könnten sich hinter Traktoren oder Gespannen lange Schlangen bilden. Enderle sagte, man werde die Situation beobachten und eventuell reagieren.

 bhe

Drei neue Windräder und schnelles Internet

Zwei spektakuläre Vorhaben standen im Mittelpunkt der öffentlichen Sitzung, zu der sich am Mittwochabend der Gemeinderat Jembke in der Brotje-Klause traf. So sollen drei weitere Windkraftanlagen den Windpark zwischen Jembke, Bokensdorf und Barwedel komplettieren. Begonnen haben bereits die Vorbereitungsarbeiten für ein schnelles Internet durch Glasfaser-Technologie. Vertriebsbeauftragter Manfred Rücker und Techniker Carsten Busche von der Telekom stellten den geplanten Netzausbau vor, nach dem rund 850 Haushalte in Jembke mit modernster Technologie für Telefon, Surfen und Fernsehen ausgestattet werden sollen. Dazu werden rund 2,5 Kilometer Glasfaserleitungen neu verlegt und fünf Multifunktionsobjekte entstehen. Befremden wurde allerdings im Gemeinderat laut, dass das Neubaugebiet mit 22 Wohneinheiten nicht angeschlossen wird. Die Telekom dazu: „Dafür haben wir bisher weder Auftrag noch Genehmigung.“ Nicht nur schneller, auch noch höher geht es in Jembke. So sind drei neue Windkraftanlagen im Bereich des vorhandenen Windparks geplant. Während die bisherigen Anlagen 100 Meter Nabenhöhe aufweisen, berichteten Ron Kruck und Peter Peters vom Betreiber BayWa, dass die drei neuen Windräder 140 Meter hoch sein werden. Der Rotorendurchmesser beträgt 117 Meter. „Gewaltige Dinger“, staunte man im Zuhörerkreis. Wichtig: Bei wenig Wind in der Dämmerung könnten Fledermäuse auf die Jagd gehen und in den Gefahrenbereich geraten. Deshalb werden dann die Anlagen abgeschaltet. Der Jembker Gemeinderat hat übrigens über die Verpachtung von Zufahrten zu den Anlagen zu befinden. „Das Thema ist so wichtig“, sagte Bürgermeisterin Susanne Ziegenbein, „dass wir gemeinsam mit Bokensdorf und Barwedel die Vertragswerke nochmal prüfen lassen werden.“

bhe

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