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Boldecker Land 350.000 Euro als „Projektgebühr Ranta“ ausgewiesen
Gifhorn Boldecker Land 350.000 Euro als „Projektgebühr Ranta“ ausgewiesen
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00:17 14.01.2016
Der Bestechlichkeit angeklagt: Gestern wurde der Prozess gegen den Weyhäuser Ex-Bürgermeister Hans-Georg Ranta vor dem Landgericht Braunschweig fortgesetzt. Quelle: Photowerk (jr)
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Weyhausen

Zu diesem Zweck trat ein Richter in den Zeugenstand, der beim ersten, abgebrochenen Prozess gegen den gebürtigen Wolfsburger noch mit am Richtertisch saß, um die Aussage eines damaligen, mittlerweile verstorbenen Zeugen wiederzugeben. Jenem Projektentwickler, der auch Interesse am Gewerbegebiet Klanze hatte, habe Ranta gesagt, dass er oder seine Ehefrau „Lidl machen“ würden und der Entwickler Kontakt zu diesem Unternehmen vermeiden sollte: „Danach habe er nichts mehr von Ranta gehört.“

Oliveira präsentierte zudem Kostenberechnungen des späteren Investors, in denen das vermeintliche Schmiergeld, die 350.000 Euro, unter „Projektgebühr Ranta“ respektive „sonstige Kosten Ranta“ aufgeführt werden. In einer früher datierten Berechnung waren es nur 280.000 Euro - stattdessen ist die Kostenstelle „Makler“ noch mit 125.000 Euro gelistet, die in der zweiten Berechnung einen Betrag „0“ aufweist.Zwischen der Erstellung der beiden Dokumente habe jenes Gespräch stattgefunden, in dem laut Angeklagtem der Projektentwickler die Rantas nicht nur mit der frohen Kunde über besagte Gebühr überraschte, sondern auch den Namen des Maklers nennend und hinzu fügend „Wer ist das?“, diesen ostentativ in der Rechnung gestrichen habe. Oliveira wertete die differierenden Berechnungen als Indiz dafür, dass „es so gewesen sein könnte, wie Sie es uns erzählt haben“.

jr

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