Sartison heute: In Kiel geht’s für den Supermittelgewichtler um die WBA-Weltmeisterschaft.
Der Vorsitzende erinnert sich noch gut an Sartison, der unter der Fahne des BC Gifhorn Junioren-Vizeweltmeister (1998) und deutscher Meister (2002) wurde: „Seine Auftritte hatten schon damals etwas Profihaftes“, so Kasimir. „Die Arme hatte er oft unten. Das hatte so mancher Trainer ihm abzugewöhnen versucht“, sagt der BCG-Chef schmunzelnd.
Aufgrund seines Auftretens habe der gelernte Industriemechaniker als arrogant und überheblich gegolten. Kasimir: „Das war er aber nicht. Diese Leichtigkeit, sie war einfach Dimitris Art.“
Und diese Lockerheit habe Sartison auch heute noch. 2003 wechselte der in Kasachstan gebürtige Deutsche nach 115 Amateurkämpfen (95 Siege) ins Profilager zum Spotlight-Boxstall.
Seitdem stieg er in 26 Fights 25-mal als Sieger aus dem Ring. Nur bei seiner ersten WM-Chance im Juni 2008 gegen Mikkel Kessler kassierte Sartison in Runde zwölf nach einem aufopferungsvollen Kampf eine K.o.-Niederlage.
„Für Dimitri ist es deshalb in Kiel die Stunde der Wahrheit. Vielleicht sogar seine letzte Chance“, ahnt Kasimir, der seinem ehemaligen Schützling alles Gute für den heutigen Weltmeisterschaftskampf wünscht: „Das wäre eine tolle Sache für Dimitri!“ Für Sartison – und für den BC Gifhorn…
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