Sorgten für einen Paukenschlag: Jürgen Wouters (h.) und Leif-Olav Zöllner sicherten Gifhorn das erste Herren-Doppel.
Die Chance auf den möglichen Auswärtspunkt vergab am Ende Henning Zanssen im alles entscheidenden dritten Herreneinzel. Wie schon im Hinspiel musste er sich dem Spielertrainer der Gäste, Marc Hannes, geschlagen geben. „Hannes liegt ihm überhaupt nicht. Im dritten Satz ist Henning völlig verkrampft“, berichtete Gifhorns Trainer Hans Werner Niesner. Auch wenn Zanssen das Match dieses Mal deutlich enger als in der Hinrunde gestaltete, setzte ihm die Niederlage zu. „Henning war körperlich und mental völlig fertig nach dem Spiel“, bedauerte Gifhorns Coach. Doch dass Zanssen überhaupt diese Chance bekommen sollte, damit war eigentlich nicht zu rechnen.
Aber das erste NBV-Herrendoppel Jürgen Wouters/ Leif-Olav Zöllner sorgte zum Auftakt für einen Paukenschlag, als es Ian Maywald und Ingo Kindervater in drei Sätzen niederrang. „Der absolute Kracher“, jubelte Niesner. Auch das Damendoppel Bianca Pils und Sonja Schlösser verdiente sich mit dem ersten Sieg beim ersten Erstliga-Einsatz ein Lob. Niesner: „Bei Beuel stand immerhin die zweifache deutsche Meisterin Birgit Overzier auf dem Platz.“ Deren Doppelpartnerin Lisa Kaminski musste verletzungsbedingt auf das Einzel verzichten, Gifhorn führte mit 3:0.
Doch Beuel holte Punkt um Punkt auf, ging mit 4:3 in Führung – und sicherte sich durch den Einsatz des Spielertrainers letztlich doch noch den Sieg. Niesner: „Schade, dass es nicht zum 4:4 gereicht hat. Mit den Leistungen können wir aber zufrieden sein.“
ben
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