Schade! Wenn der SSV Vorsfelde am Sonntag (14 Uhr) den Tabellenzweiten TSV Hillerse zum Derby bittet, ist es kein Spitzenspiel mehr. Dafür haben die Eberstädter zuletzt einfach zu viele Punkte liegen gelassen. Der Motivation des Fußball-Bezirksoberligisten tut das aber keinen Abbruch. Die Erinnerungen an das Hinspiel reichen schon völlig aus.
Nichts anbrennen lassen: Gegen Hillerses Offensive will sich Vorsfelde (am Ball Steven Flettner) diesmal behaupten.
0:2 hieß es am ersten Spieltag aus Sicht der Eberstädter, denkbar unglücklich kam es zustande. Sören Teichmann war schon nach 15 Minuten mit Rot vom Platz geflogen, weil er TSV-Spieler Roberto Schippmann angespuckt haben soll – was allerdings sogar der Hillerser abstritt. SSV-Trainer Hoger Ballwanz ist sich sicher. „Sören wird ganz bestimmt besonders motiviert sein.“ Doch auch der Rest der Mannschaft ist heiß. „Wir waren trotz Unterzahl sicher nicht schlechter als der Gegner. Wenn wir an diese Leistung anknüpfen können, bin ich zuversichtlich, dass wir wieder mithalten können. An einem guten Tag sind wir in der Lage, jeden Gegner in dieser Liga zu schlagen“, ist Ballwanz überzeugt.
Dafür muss jedoch die starke TSV-Offensive in Schach gehalten, Fehler, die in den vergangenen Spielen zu oft zu Gegentoren geführt haben, abgestellt werden. Nicht der einzige Grund, warum der SSV aus einer verstärkten Defensive heraus agieren wird. Nach der Verletzung von Fourrier Lekpa (Muskelfaserriss) sind Stürmer in Vorsfelde Mangelware.
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