Oberliga-Titel: Friedrich Klasen und der TC GW Gifhorn.
Auch ohne Spitzenspieler Marko Lenz, der zeitgleich das Doppelfinale beim ITF-Turnier in Nußloch verlor (AZ berichtete), zeigten die Gifhorner Klasse. Gerade in den wenigen prekären Situationen. So vergab Friedrich Klasen zwar beim Stand von 6:2 und 5:4 drei Matchbälle, entschied dann aber den Tiebreak für sich. Lukic: „Er hat kurzzeitig angefangen nachzudenken, hatte das Spiel trotzdem immer im Griff.“
Das galt auch für Matthias Dörfler („Er hat seine Klasse gezeigt“) und Thorge Schulz („Er ist in der Form seines Lebens“). Nur Elias Wrobel musste sich bei seinem Comeback geschlagen geben. „Elias hat etwas ängstlich gespielt“, so der GW-Coach. „Im Doppel war er aber sehr gut.“ Mit seinen Teamkollegen machte er dort das Meisterstück.
Am nächsten Sonntag können sich die Gifhorner im Heimspiel gegen den DTV Hannover für die Relegation einspielen, in der am 17. oder 18. März der Hamburger Vertreter an die Bleiche kommt. Folgt dann der Sprung in die Nordliga? Lukic: „Darüber haben wir bisher nicht gesprochen.“ Der Aufstieg ist also (noch) kein Thema. Kommt einem bekannt vor…
nik