Frauenpower: Deutschland holte den EM-Titel mit den Ex-Gifhornerinnen Marinello (l.) und Konon (4. v. l.).
Kein Wunder, mit der Bischmisheimerin Olga Konon (vier Spiele, vier Siege) und Sandra Marinello aus Düren (drei Spiele, drei Siege) hatten zwei Ex-Gifhornerinnen in den Niederlanden gehörigen Anteil am ersten EM-Titel für Deutschlands Damen.
Vor allem Konon trumpfte bei ihrem EM-Debüt für Deutschland auf. Niesner hatte die gebürtige Weißrussin 2005 im zarten Alter von 15 Jahren nach Gifhorn in die 2. Liga geholt. „Olga hat bei uns die entscheidenden Schritte gemacht“, so der Coach über die Einzel-Spezialistin, die für Gifhorn auch an den Olympischen Spielen 2008 in Peking teilgenommen hatte.
Im Finale erzielte sie nun mit ihrem 21:13, 21:10-Erfolg im zweiten Einzel gegen Karina Jorgensen das zwischenzeitliche 1:1 und ebnete damit den Weg zum 3:1-Erfolg. Zum abschließenden Doppel mussten Konon und Marinello deshalb nicht mehr antreten.
Fast hätte mit Carola Bott auch eine aktuelle Gifhornerin im deutschen EM-Aufgebot gestanden, doch die Verantwortlichen des DBV hatten sich gegen Bott und für Fabienne Deprez aus Langenfeld entschieden (AZ berichtete).
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