Nicht aufzuhalten: Isenbüttel (l.) siegte.
Isenbüttels Coach Torben Gryglewski war begeistert: „Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert und sehr gute Leistungen gezeigt, weshalb wir verdient gewonnen haben.“ Vorjahressieger SV Calberlah musste sich diesmal mit Platz vier begnügen, was auch am Erzrivalen Isenbüttel lag. Der hatte den Landesligisten im Halbfinale ausgeschaltet – ebenfalls mit 4:1. Im Endspiel wartete dann Kreisligist Wasbüttel auf die Gastgeber, nachdem Bezirksligist TuS Müden-Dieckhorst im Neunmeterschießen des zweiten Halbfinales Nerven gezeigt und nicht einen Schuss verwandelt hatte.
Im Finale glänzte die Offensive der Gastgeber. Fabian Lindes Führung konnte Wasbüttels Daniel Schäfer noch ausgleichen, doch die letzten drei Minuten gehörten Isenbüttel. Petrus Amin und zweimal Jonathan Ackermann schossen den Sieg heraus – und wurden gemeinsam Torschützenkönig. „Ich bin zufrieden mit dem Turnierverlauf und dem Team“, freute sich Ackermann. Als bester Spieler wurde Wasbüttels Mark Oliver, als bester Torwart Enrico Richter (Isenbüttel II) ausgezeichnet.
Das Fazit von Organisator Friedrich Hilleke fiel trotz der zum Ende hin zunehmenden Härte positiv aus: „Es gab keine Verletzten, dank des insgesamt hohen Niveaus können wir mit dem gesamten Tag zufrieden sein.“
mic
Im Rahmen des Rewe-Cups durften neben den Herren des MTV Isenbüttel (siehe Text oben) noch zwei weitere Teams jubeln: Die JSG Okertal gewann das Turnier der f-Jugend, der BVG Wolfenbüttel das der Frauen.
Die Wolfenbüttelerinnen nahmen während des Turniers immer mehr an Fahrt auf und bezwangen im Finale die SG Hagen-Mahnburg/Wittingen mit 7:0. „Zu Beginn haben wir schlecht gespielt, doch danach haben wir nochmal alles gegeben“, sagte BVG-Trainer Holger Lesko. Im Spiel um Platz drei mussten sich Isenbüttels ausgepowerte B-Juniorinnen den Damen-Team des MTV – beide hatten zuvor ihre Gruppen gewonnen – mit 1:3 geschlagen geben.
Bei der f-Jugend ging‘s im Finale knapper zu, Okertal bezwang Arminia Vechelde mit 1:0. Der Veranstalter gab sich gastfreundlich – die beiden Isenbütteler Teams begnügten sich mit den letzten Plätzen.
mic