Wiedersehen in Gruppe D Der MTV (M.) trifft wieder auf Platendorf, Rothemühle (kl. Bild) ist Underdog.
Vorjahres-Qualifikant gibt Tipps: Hankensbüttel (gr. Bild, l.) und Coach Reschke (kl. Bild) haben Erfahrung.
2010 hatte sich der MTV vor dem TuS und vor Hankensbüttel durchgesetzt. Und auch diesmal ahnten die Gifhorner Spieler, was ihnen blüht – bestimmt Platendorf mit seinen zahlreichen Ex-MTVern. Und so kam es auch. „Platendorf hat inzwischen eine kleine MTV-Filiale – diese Spieler werden sich zerreißen“, so Gifhorns Coach Willi Feer, der den Fokus aber nicht nur auf dieses Duell lenkt: „Auch Rothemühle ist nicht zu unterschätzen. Alle drei haben die Chance, ins Viertelfinale einzuziehen.“
Platendorfs Trainer Ralf Schmidt sieht die Gruppe entspannt. „In der Halle kann jedes Team fünf gute Spieler aufs Feld bringen“, so Schmidt. „Die Dominanz des MTV ist seit ein paar Jahren vorbei, die Gruppe völlig offen.“ 2010 unterlag der TuS den Gifhornern im Neunmeter-Schießen, kam aber als Zweiter weiter. Mit der nächsten Runde soll‘s auch diesmal klappen. „Ziel ist, die Vorrunde zu überstehen“, so Schmidt.
Ganz anders sieht‘s bei Underdog Rothemühle aus. „Natürlich wollen wir mitspielen. Aber die Hauptsache ist, dass wir Spaß haben“, erklärt Coach Burkhard Dohmes, der den Chefposten für die Dauer des Turniers an seinen Co-Trainer Hans-Ulrich Knauth abtritt. „Wir sind vorbereitet, aber ob es hilft, sehen wir erst vor Ort“, so Dohmes. Denn die Kulisse im Sportzentrum Süd sei etwas ganz Besonderes: „Davor werden einige Respekt haben, vielleicht sogar nervös sein“, so Dohmes, der aus eigener Erfahrung weiß: „Im Spiel wird sich das legen.“
AZ-Cup – Hauptsponsoren: Privatbrauerei Wittingen, VW-Sportkommunikation, Concordia-Versicherungen, Malereibetrieb Mayer, Textilhandel cotton-n-more, Autohaus Kühl, Volksbank Braunschweig Wolfsburg, IG Metall.
hot/sch/yps
Im Vorjahr traf der HSV Hankensbüttel als Hallenkreismeister wie nun der TSV Rothemühle als Underdog in seiner Gruppe des AZ-Cups auf den MTV Gifhorn und den TuS Neudorf-Platendorf. Und ist deshalb der ideale Tippgeber.
HSV-Coach Sven Reschke erinnert sich natürlich noch genau: „Das Wichtigste ist, mit Spaß ins Turnier zu gehen und es zu genießen.“ Das hat sich Rothemühle auch vorgenommen (siehe Text rechts) – doch wie kann man den beiden klassenhöheren Teams beikommen? „Es sind keine Übermannschaften“, sagt Reschke über Landesligist MTV und Bezirksligist Platendorf. „Wenn man körperlich dagegenhält, dann ist eine Überraschung drin.“
Die gelang Hankensbüttel im Vorjahr fast, gegen die Gifhorner verlor das Team knapp mit 0:1. Wichtig ist laut Reschke auch die Psyche: „Das ist eine Riesenkulisse. Die Spieler sollten sich nicht von der Atmosphäre überrumpeln lassen.“
Was die Rothemühler daraus machen werden, kann Reschke jedoch nicht vor Ort verfolgen. „Ich bin in der Woche im Urlaub“, meldet sich der Coach ab.
yps