Hammer-Gruppe C: Neben Kästorf (gr. Bild, r.) und Isenbüttel (l.) ist auch AZ-Cup-Schwergewicht SV Gifhorn (kl. Bild) erstmals seit 2008 wieder dabei.
Nach dreijähriger Pause wieder dabei ist Bezirksligist SV Gifhorn. „Natürlich haben wir uns vorgenommen, die Gruppe zu überstehen. Ich weiß nur noch nicht, wen wir dafür schlagen“, sagt SVG-Coach Aki Kastner-Blödorn verschmitzt. Vielleicht klappt‘s für ihn gegen Kästorf, nachdem er 2010 nur knapp mit Müden am SSV scheiterte. „Die SVG ist immer weit gekommen, das stimmt mich positiv“, so Kastner-Blödorn. „Die Jungs sollen Spaß haben.“
Spaß ist in dem Duell mit Kästorf fast garantiert. „Da treffen die zwei Fan-Hochburgen beim AZ-Cup aufeinander“, so Sven Mohwinkel, Hallen-Coach des Landesligisten. Auch er weiß um die Schwierigkeit der Gruppe, sagt: „Das ist kein Understatement, aber ich sehe die Chancen in beiden Spielen 50:50.“ Die Kästorfer werden vielleicht taktisch überraschen: „Ich bin persönlich noch nicht überzeugt, aber die Jungs finden das System mit dem fliegenden Torwart super.“
Egal, wie die Systeme der anderen aussehen, Isenbüttels Coach Torben Gryglewski hofft auf „einen guten Tag. Von den Namen her wird das sicherlich die schwerste Gruppe.“ Der MTV kommt mit Top-Torjäger Petrus Amin (27 Tore). Gryglewski bremst die Erwartungen: „Er ist nicht der geborene Hallenspieler. Ich erwarte eine normale Leistung.“
sch/hot