„Es ist bei uns ja nicht wie im Fußball, wo jeder mal jeden schlagen kann“, sagt NBV-Coach Hans Werner Niesner. Eine Überraschung reicht nämlich nicht aus. Deren drei bräuchte Gifhorn, um überhaupt ein Remis zu holen. Niesner: „Für uns gilt es, dass jeder eine bestmögliche Leistung bringt und wir als Team eine positive Stimmung schaffen.“
Allerdings ist nicht ganz klar, in welcher Besetzung EBT die Gifhorner empfängt. „Chetan Anand hat sich verletzt, und auch Eetu Heino war krank. Deshalb wird Berlin wohl bei den Damen die Bestbesetzung aufbieten“, vermutet Niesner.
Stimmt: Weltklasse-Spielerin Juliane Schenk, die am Sonntag mit Deutschland Silber bei der Team-EM holte, und Nicole Grether werden spielen. „Es ist unmöglich, in den Damen-Spielen was zu holen“, so der NBV-Trainer.
Verzichten muss Gifhorn weiterhin auf Daniel Porath, für ihn wird wohl Robert Franke das Doppel spielen. Müssen die Berliner bei den Herren Ersatz aufbieten, dann könnte Franke Tipps geben. „Mit einigen der Ersatzspieler trainiert er gemeinsam“, erklärt Niesner.
Doch auch mit Tipps wird es für das NBV-Team schwer, besser als beim 0:6 in der Hinrunde abzuschneiden. Niesner: „Wir sind ja, wie gesagt, nicht beim Fußball…“
Der Kader: Astrid Hoffmann, Carola Bott, Raul Must, Maurice Niesner und Robert Franke.
ben