Expertin für den Match-Tiebreak: Kim Janine Gefeller steuerte zwei Punkte zu Gifhorns 6:0 gegen Großflottbek bei.
Als die GW-Asse den Platz betraten, führte der ärgste Verfolger, der Club an der Alster (mit der gebürtigen Wittingerin Linda Berlinecke), im Fernduell gegen den THC von Hamm und Horn schon mit 4:0. „Daher wussten wir, dass wir nur mit einem klaren Sieg vorn bleiben würden“, so Gifhorns Nummer 2, Kim Janine Gefeller.
Gesagt, getan. Charlotte Klasen und Susanna Strauß gewannen ihre Einzel deutlich, auch Gefeller holte sich den ersten Satz mit 6:1. Doch dann gab‘s gegen Vivienne Kulicke in Durchgang zwei ein 4:6. „Kim hat beim 10:2 aber gezeigt, dass sie eine sehr gute Match-Tiebreak-Spielerin ist“, lobte GW-Trainer Djordje Djuranovic.
Von Anfang an kämpfen musste derweil Anna Klasen. „Ihre Gegnerin war zwar fast 40, aber sie hat unfassbar gut aufgeschlagen“, so der Coach. Weil Gifhorns Topspielerin dennoch in jedem Satz mindestens ein Break gelang, gewann sie am Ende mit 6:3 und 6:3. „Das war schon ein hartes Stück Arbeit“, gab Klasen zu.
In den Doppeln machte Gifhorn dann den Sack zu – und freut sich jetzt schon auf das Heimspiel in zwei Wochen gegen Verfolger Club an der Alster. Djuranovic: „Das wird der Showdown um die Meisterschaft.“
tg
Einzel:
Anna Klasen – Tanja Stegkämper 6:3, 6:3
Kim Janine Gefeller – Vivienne Kulicke 6:1, 4:6, 10:2
Charlotte Klasen – Henrike Pelaez 6:1, 6:2
Susanna Strauß – Jessica Girke 6:2, 6:2
Doppel:
A. Klasen/C. Klasen – Kulicke/Pelaez 6:2, 6:1
Gefeller/Strauß – Stegkämper/Girke 6:1, 6:4