Eine Szene aus dem Hinspiel: Gegen Aue wurde es für Kapitän Dennis Kruppke (l.), Domi Kumbela (2. v. l.) und die Eintracht immer hektisch.
Denn der Gegner ist für seine harte, teils auch überharte Gangart bekannt. Durchschnittlich 18,4 Fouls leisten sich die Auer pro Spiel, die Eintracht hingegen nur 15,48. Während Blau-Gelb 38 Gelbe Karten sah, haben die Gastgeber 45 Verwarnungen kassiert. Einen Vorgeschmack gab‘s auch beim 1:1 im Hinspiel: Damir Vrancic wurde nach einem Zusammenprall noch während des Spiels mit sechs Stichen genäht, dazu kamen viele versteckte Fouls und Tritte. Auch Lieberknecht und sein Gegenüber Rico Schmitt lieferten sich an der Seitenlinie lautstarke Diskussionen.
Dass das heute anders wird – unwahrscheinlich. „Wir wissen aus dem Hinspiel, was uns erwartet“, so Eintrachts Trainer. „Die Auer werden mit viel Kampfkraft und Leidenschaft spielen, das zeichnet sie aus, insbesondere zu Hause.“ Sein Team habe sich im Laufe dieser Saison aber „gut an die Härte gewöhnt“.
Die Eintracht täte sicher gut daran, sich davon nicht anstecken zu lassen, sondern konzentriert ihre Leistung abzurufen. Schließlich soll endlich der erste Sieg in der Rückrunde her. Zuletzt gab‘s zwei Niederlagen und zwei Remis. „Es war aber wichtig, dass wir die Teams unter uns auf Distanz gehalten haben“, sagt Lieberknecht.
Und aufgrund der Siege in der Hinrunde in Aachen und Karlsruhe habe man mit den beiden Heim-Unentschieden im Schnitt vier Punkte gegen diese Teams gesammelt. Diesen Schnitt würde der Coach gern beibehalten – und das geht nur über einen Sieg…
tik