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Eintracht Braunschweig

Warnung von Lieberknecht: „Müssen jetzt wachsam sein“

Erstes Heimspiel 2012: Heute (13 Uhr) empfängt die Braunschweiger Eintracht in der 2. Fußball-Bundesliga den Karlsruher SC. Ein Sieg täte den Blau-Gelben mal wieder ganz gut. Das weiß auch Torsten Lieberknecht – und hebt warnend den Zeigefinger.
Warnt aufgrund der Tabellensituation: Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht.

Warnt aufgrund der Tabellensituation: Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht.

„Wir müssen jetzt wachsam sein“, mahnt der Trainer in Richtung seiner Spieler. Das gilt natürlich für die Partie heute, aber viel mehr in Sachen Tabellensituation. Die ist aus Sicht der Blau-Gelben mit 29 Punkten zwar immer noch komfortabel. Doch nach nur drei Siegen aus den vergangenen zwölf Partien „sind unsere Sinne geschärft“, sagt Lieberknecht.

Zurzeit steht die Eintracht auf Platz acht ziemlich sicher. Aber die Teams im Tabellenkeller haben inzwischen auch begonnen, regelmäßiger Zähler einzufahren. Eine längere Schwächephase darf sich kein Team erlauben. „Wir stehen zurzeit wachsweich in der Tabelle“, weiß Lieberknecht. Soll heißen: Es kann noch einige Plätze nach oben gehen, genauso gut aber auch nach unten – „und das nervt“, so Eintrachts Coach weiter. Aber er erklärt auch: „Wir müssen deswegen nicht in Panik verfallen.“ Sondern weiter so ruhig und konzentriert arbeiten – was allerdings mit einem Erfolg heute gegen Karlsruhe viel leichter fallen würde.

Auch die Mannschaft weiß, wie wichtig diese Heimpartie ist. „Unser Ziel sind 40 Punkte plus x“, sagt Verteidiger Ermin Bicakcic, „und das haben wir noch nicht erreicht. Deshalb ist auch egal, gegen wen wir spielen.“ Lieberknecht ist sich sicher: „Wenn die Mannschaft mit dem gleichen Engagement und Willen auftritt wie täglich im Training, werden wir uns ordentlich präsentieren.“

tik

Karlsruhe kommt mit „gutem Gefühl“

Die Fans und Profis der Eintracht werden sich gern an das Hinspiel in Karlsruhe zurückerinnern – mit 3:1 siegte der Braunschweiger Fußball-Zweitligist. Aber es hat sich seitdem einiges getan beim heutigen Gegner.

Damals hatte Rainer Scharinger das Traineramt beim KSC inne, heute lenkt Jörn Andersen die Geschicke. Der Ex-Bundesliga-Profi hat die Winterpause dazu genutzt, das Team ordentlich umzukrempeln, hat viele neue Gesichter dazugeholt. Und das offenbar mit Erfolg: Das 2:1 gegen Aue am vergangenen Spieltag war der erste Sieg im sechsten Spiel unter Andersen. „Wir können mit einem guten Gefühl nach Braunschweig fahren“, erklärt der Norweger.

Zwar muss er heute auf den gesperrten Delron Buckley verzichten, doch viel will Andersen ansonsten nicht verändern. Sein Rezept, um die Eintracht zu schlagen: „Das ist eine Mannschaft, die durch schnelles Spiel nach vorne punktet. Dort müssen wir sie stoppen.“ Der Vorletzte steht jedoch gewaltig unter Druck, benötigt jeden Punkt. Dazu muss allerdings die Abwehr stabiler werden: Mit 44 Gegentoren ist sie die wackeligste der gesamten Liga.

tik


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