Gutes Debüt: Neuzugang Ermin Bicakcic überzeugte trotz der 1:2-Niederlage in Frankfurt in der Braunschweiger Innenverteidigung.
In seinem ersten Pflichtspiel für die Eintracht war der Innenverteidiger, der vom Bundesligisten VfB Stuttgart kam, gleich der beste Mann im Defensivverbund. Der 22-Jährige gewann viele Zweikämpfe und Kopfball-Duelle, an den Gegentoren traf ihn keine Schuld. Freuen konnte er sich dennoch nicht: „Wir wollten unbedingt etwas mitnehmen. Und so engagiert, wie wir gespielt haben, war das auch drin.“
Doch diese Partie ist inzwischen abgehakt. Nun will sich Bicakcic auf die kommenden Aufgaben konzentrieren – wie etwa eine Wohnung in Braunschweig finden. „Ich bin noch auf der Suche“, verrät der sympathische Verteidiger, der sich inzwischen in der Stadt schon ganz gut auskennt. „Bisher ist alles top, ich wurde vom Team gut aufgenommen, fühle mich hier wohl“, so der Neue. „Und die Stadt ist auch schön.“
Dass sich Bicakcic so schnell eingefunden hat, ist gut für die Eintracht. Denn mit Matthias Henn und Marcel Correia fehlen zwei Innenverteidiger verletzt. Bleiben zurzeit nur Deniz Dogan und eben Bicakcic. „Kein Problem“, erklärt Letzterer, „ich verstehe mich schon gut mit Dogi. Er ist ein erfahrener Spieler, von dem ich mir vieles abgucken kann.“
Am Samstag geht‘s zu Hause gegen den Karlsruher SC – und der Ex-Stuttgarter ist jetzt schon ganz heiß auf die Partie. „Ich freue mich auf das Publikum. Das war mit ein Grund, warum ich zur Eintracht wollte“, erklärt Bicakcic. Am Samstag ein Sieg und bald die neue Wohnung – dann ist der Bosnier richtig angekommen in Braunschweig.
tik