Kampfspiel: Domi Kumbela (r.) und Co. erwarten den Karlsruher SC.
Denn die Blau-Gelben stehen aus zwei Gründen vor einer ganz, ganz schweren Partie. Zum einen aufgrund des Gegners. „Wir treffen auf ein Team, das große Abstiegssorgen hat und mit dem Rücken zur Wand steht“, erklärt Lieberknecht. Und das am vergangenen Spieltag nach fünf Niederlagen am Stück wieder mal einen Sieg feiern konnte (2:1 gegen Aue).
Zum anderen werden auch die Platzverhältnisse und die Frage, welche Elf am besten mit ihnen zurechtkommt, eine größere Rolle spielen. „Der Rasen wird sehr tief sein“, so Eintrachts Trainer. „Nur mit spielerischer Leichtigkeit ist da nichts zu holen.“ Stattdessen erwartet er einen harten „Abnutzungskampf“. Kämpfen, kratzen, beißen – darauf wird es morgen gegen die Badener ankommen. Das wird sich auch in der Aufstellung widerspiegeln. „Wir werden vor allem auf Spieler setzen, die das Grundelement der positiven Aggression in sich tragen“, so Lieberknecht.
Die Vorbereitung auf diese Partie war jedoch nicht optimal. Weil die Plätze gesperrt sind, musste die Eintracht auf den Kunstrasen ausweichen. „Der war sehr hart und rutschig“, berichtet der Trainer. „Aber wie die Jungs das wegstecken, ist erstaunlich.“ Und die Tatsache, dass sein Team rutschigen Untergrund gewöhnt ist, könnte morgen ein großer Vorteil sein…
tik
Bittere Pille für Eintrachts Mathias Fetsch: Erst saß der Angreifer des Braunschweiger Fußball-Zweitligisten meist nur auf der Ersatzbank, dann spielte er in Frankfurt auf neuer Position und von Anfang an sehr ordentlich – doch jetzt fällt er verletzt aus. Und das vor dem Wiedersehen morgen mit seinem Ex-Klub.
Drei Jahre spielte Fetsch in Karlsruhe. Das Wiedersehen fällt jedoch flach: Der Stürmer hat sich in Frankfurt eine leichte Schultereckgelenks-Sprengung zugezogen. „Das ist sehr schmerzhaft“, erklärt Eintrachts Trainer Torsten Lieberknecht, der nun erneut gezwungen ist, seine Elf umzustellen. Kandidaten für die Position zentral hinter Stürmer Domi Kumbela sind Damir Vrancic – und Nico Zimmermann. Hinter dessen Einsatz steht aber noch ein kleines Fragezeichen, er war in der Vorbereitung länger verletzt. „Aber er hat seine Defizite so weit aufgeholt. Mal sehen, ob es reicht“, sagt Eintrachts Trainer.
Weiterhin fehlen mit Benjamin Kessel, Matthias Henn, Steffen Bohl und Marcel Correia noch vier Defensiv-Kräfte. Bei Kessel sieht‘s aber bereits besser aus, der Verteidiger war gestern zu einer Abschluss-Untersuchung beim Bayern-Doc Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt.
Immerhin: Mit Ken Reichel kehrt ein Verteidiger zurück ins Team – er hat seine Gelb-Sperre abgesessen.
tik